Immer am Ball

Ohne diese Beiden würde im Fußball in Großgörschen nichts laufen

Toni Hermann und Martin Sichting sind derzeit dabei, ihre B-Lizenz als Trainer zu erwerben. Was ihnen an ihrem Verein so gefällt.

Von Andrea Hamann-Richter
 Martin Sichting (l.) und Toni Hermann leben den Fußball im Großgörschener VfB Scharnhorst.
Martin Sichting (l.) und Toni Hermann leben den Fußball im Großgörschener VfB Scharnhorst. Foto: Andrea Hamann-Richter

Grossgörschen/MZ - Der Fußball ist aus dem Leben von Toni Hermann und Martin Sichting nicht mehr wegzudenken. Die beiden spielen nicht nur seit Jahren und das auch erfolgreich in der 1. Männermannschaft des VfB Scharnhorst Großgörschen in der Kreisliga. Toni Hermann ist zudem mit seinen erst 32 Jahren der Präsident des Vereines und der 31-jährige Martin Sichting der Trainer der 1. Männermannschaft. Derzeit sind sie zusätzlich noch dabei, die B-Lizenz zu erwerben. Diese Ausbildung richtet sich vorrangig an Trainer von leistungsorientierten Mannschaften. Sie selber sagen, dass sie immer daran interessiert seien, neue Sichtweisen zu erlernen, diese an die Spieler weiterzugeben und so dem Fußball eine noch bessere Qualität zu ermöglichen.

Toni Hermann spielte von klein auf zuerst im Verein in Meuchen. 2011 zog es ihn dann zu den Großgörschener Sportlern. Zwei Jahre später wurde er bereits Trainer der F-Jugend, die er heute noch betreut. Hermann wird sie zudem bis zur A-Jugend begleiten, sagt er, der seit 2016 der Präsident des Vereines ist. Das wird in der nächsten Saison sein und die Mitglieder werden dann in die Männermannschaft aufgenommen. Ziel sei es dann, eine 2. Mannschaft aufzubauen, sagt Toni Herrmann. Er ist stolz auf die Spieler, die er in den Jahren heranwachsen sehen konnte. Dabei beschränke er sich nicht auf die Leistungen auf dem Feld. Wichtig sei es, dass sie auch einen guten und gefestigten Charakter besitzen, sagt er und das sei der Fall. „Wir sind ein gutes Team“, lobt er, der als Ingenieur bei der Bahn arbeitet.

Martin Sichting ist gebürtiger Leipziger und war lange Mitglied im Verein Blau-Weiß Großlehna in Markranstädt. Dort absolvierte er schon in jungen Jahren die Schiedsrichterausbildung und pfiff bereits als Zwölfjähriger auf dem Platz. 2012 entschied er sich, zum Verein nach Großgörschen zu wechseln und wurde mit seinen zu der Zeit 22 Jahren Mitglied in der 1. Männermannschaft. Die Tätigkeit als Schiedsrichter gab er auf, weil sein Studium an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig als Elektroingenieur und der Fußball viel Zeit einnahmen. „Da musste ich mich dann entscheiden“, sagt er. Vor drei Jahren erwarb er die C-Lizenz und wurde dadurch 2018 Trainer der 1. Männermannschaft.

Der VfB Großgörschen sei ein fester Verbund, würdigen beide den Zusammenhalt. Die Zahlen beweisen das. Nicht eine einzige Abmeldung, sondern im Gegenteil, vier Neuanmeldungen konnten die 300 Mitglieder in der Corona-Zeit für sich verbuchen. Und das, obwohl der Spielbetrieb mitten in der Saison im vergangenen Jahr wegen der Pandemie abgebrochen werden musste und Training lange entweder gar nicht, oder nur unter strengen Auflagen stattfinden konnte. Der Zusammenhalt gehe über den eigentlichen Sport hinaus. Hier zähle die Gemeinschaft, sagen sie mit Blick auf die fünf Sektionen. Dazu zählen Karneval, Fußball, Volleyball, Kegeln und Calisthenics. Das ist eine Sportart, die grundsätzlich auf dem Training mit dem eigenem Körpergewicht basiert und daher auf Übungen mit Hanteln und anderen Fitnessgeräten verzichtet.

Martin Sichting ist gebürtiger Leipziger und war lange Mitglied im Verein Blau-Weiß Großlehna in Markranstädt. Dort absolvierte er schon in jungen Jahren die Schiedsrichterausbildung und pfiff bereits als Zwölfjähriger auf dem Platz. 2012 entschied er sich, zum Verein nach Großgörschen zu wechseln und wurde mit seinen zu der Zeit 22 Jahren Mitglied in der 1. Männermannschaft. Die Tätigkeit als Schiedsrichter gab er auf, weil sein Studium an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig als Elektroingenieur und der Fußball viel Zeit einnahmen. „Da musste ich mich dann entscheiden“, sagt er. Vor drei Jahren erwarb er die C-Lizenz und wurde dadurch 2018 Trainer der 1. Männermannschaft.

Der VfB Großgörschen sei ein fester Verbund, würdigen beide den Zusammenhalt. Die Zahlen beweisen das. Nicht eine einzige Abmeldung, sondern im Gegenteil, vier Neuanmeldungen konnten die 300 Mitglieder in der Corona-Zeit für sich verbuchen. Und das, obwohl der Spielbetrieb mitten in der Saison im vergangenen Jahr wegen der Pandemie abgebrochen werden musste und Training lange entweder gar nicht, oder nur unter strengen Auflagen stattfinden konnte. Der Zusammenhalt gehe über den eigentlichen Sport hinaus. Hier zähle die Gemeinschaft, sagen sie mit Blick auf die fünf Sektionen. Dazu zählen Karneval, Fußball, Volleyball, Kegeln und Calisthenics. Das ist eine Sportart, die grundsätzlich auf dem Training mit dem eigenem Körpergewicht basiert und daher auf Übungen mit Hanteln und anderen Fitnessgeräten verzichtet.