Autobahn

Schwerer Unfall auf der A2 bei Burg: Transporter kracht in Stauende - A2 gesperrt

Auf der A2 bei Burg ereignete sich am Mittwoch ein schwerer Unfall. Auf zwei Fahrspuren ist die Weiterfahrt für den Verkehr vorerst gesperrt.

Von Matthias Strauß Aktualisiert: 11.05.2022, 15:21 • 11.05.2022
Schwerer Unfall auf der A2 bei Burg am Mittwoch: Der Autofahrer wurde schwer verletzt.
Schwerer Unfall auf der A2 bei Burg am Mittwoch: Der Autofahrer wurde schwer verletzt. Foto: Matthias Strauß

Burg (vs) „Die A2 lässt nicht locker. Wir haben fast wöchentlich Auffahrunfälle wegen der Baustellen", so Dirk Jeitner, Einsatzleiter und Wehrleiter aus Möser. Auch am Mittwoch krachte es wieder an einem Stauende in Richtung Berlin.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 zwischen Magdeburg und Berlin wurde am Mittwochvormittag, 11. Mai, ein Autofahrer aus Nordrhein-Westfalen schwer verletzt. Nach ersten Angaben der Feuerwehr war der Fahrer eines Kleintransporters aus noch ungeklärter Ursache in ein Stauenende gekracht. Der Fahrer hatte eine geringe Menge von Betäubungsmitteln bei sich, so die Polizei.

Die Feuerwehr aus Möser ist vor Ort auf der A2.
Die Feuerwehr aus Möser ist vor Ort auf der A2.
Foto: Matthias Strauß

Dabei schob sich der Kleinbus in den Anhänger eines Autotransporters. Der Bus wurde durch den Aufprall völlig zerstört und dessen Fahrer eingeklemmt. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konhte sich der schwerverletzte Fahrer mit Hilfe von Beamten der Bereitschaftspolizei aus dem Autowrack befreien.

Er wurde vor Ort notärztlich versorgt und kam ins Krankenhaus. Während der ärztlichen Behandlung konnte in der Kleidung des 60-Jährigen ein Behältnis mit einer geringen Menge Betäubungsmittel festgestellt werden, weshalb ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen wurde. Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten bleiben zwei Fahrspuren der A2 in Richtung Berlin vorerst gesperrt. Der Verkehr wird an der Unfallstelle vorbeigeführt. Dadurch staut sich der Verkehr und die Wartezeit beträgt etwa 30 Minuten.

Der PKW Ford und der LKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 80.000 Euro.

Ob der Unfallfahrer zum Unfallzeitpunkt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, steht noch aus. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache wurden aufgenommen.