Handys und Laptops beschlagnahmt

Razzia wegen Hassnachrichten gegen Überlebende des Anschlags von Halle

Zwei Frauen aus Nordsachsen sollen eine Überlebende des Halle-Annschlags antisemitisch beleidigt haben.
Zwei Frauen aus Nordsachsen sollen eine Überlebende des Halle-Annschlags antisemitisch beleidigt haben. (Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild)

Leipzig/MZ - Im Landkreis Nordsachsen hat die Polizei wegen mehrerer antisemitischer Beleidigungen zwei Wohnungen durchsucht. Wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte, wird gegen zwei 34 und 40 Jahre alte Frauen ermittelt. Die beiden Deutschen sollen während des Prozesses zum Terroranschlag von Halle auf Instagram und Facebook antisemitische Hasskommentare an eine Überlebende des Anschlags geschickt haben.

Bei der Durchsuchung, die bereits am 15. Juli erfolgte, wurden unter anderem fünf Mobiltelefone und drei Laptops beschlagnahmt. Nun laufe die Auswertung der Daten.