Nach Rückbau Sportplatz Kayna

Nach Rückbau Sportplatz Kayna: Wie wäre es mit einem Freizeitplatz für Jugendliche?

Kayna - „In Kayna gibt es nichts für Kinder und Jugendliche, keinen Spielplatz, keinen Bolzplatz, keinen Jugendclub oder ähnliches. Was ist aus unserem Vorschlag vom Januar geworden, den alten Sportplatz dafür zu nutzen. Das Gelände bietet sich an, vielleicht wäre ein Outdoorplatz, ein Fahrradparcours oder ähnliches möglich“, fragt Andreas Höfner in der Einwohnerfragestunde zur Sitzung des Ortschaftsrates in Kayna am Donnerstagabend. „Wir sollten den einst so attraktiven Platz nicht einfach verkommen lassen“, sagt er ...

Von Yvette Meinhardt

„In Kayna gibt es nichts für Kinder und Jugendliche, keinen Spielplatz, keinen Bolzplatz, keinen Jugendclub oder ähnliches. Was ist aus unserem Vorschlag vom Januar geworden, den alten Sportplatz dafür zu nutzen. Das Gelände bietet sich an, vielleicht wäre ein Outdoorplatz, ein Fahrradparcours oder ähnliches möglich“, fragt Andreas Höfner in der Einwohnerfragestunde zur Sitzung des Ortschaftsrates in Kayna am Donnerstagabend. „Wir sollten den einst so attraktiven Platz nicht einfach verkommen lassen“, sagt er weiter.

Eine konkrete Antwort bleibt Ortsbürgermeisterin Margarete Späte (CDU) zunächst schuldig. Sie verweist auf ihren später folgenden Tätigkeitsbericht. An dieser Stelle wird die Ortsbürgermeisterin dann konkret. „Bereits in der Ortschaftsratssitzung vom 19. Mai 2020 haben wir uns zur Zukunft des Sportplatzes im Sandgraben verständigt.

Zeitzer Stadtverwaltung will den Abriss ausschreiben

Die Zeitzer Stadtverwaltung will den Abriss des ehemaligen Sportlerheimes gemeinsam mit dem Abriss der so genannten Jägerhütte in Roda ausschreiben“, sagt Späte. Den Rückbau der anderen Anlagen wie Geländer, Reste der Sitzbänke samt einbetonierter Verankerungen sollen die Kaynaer Gemeindearbeiter übernehmen. Späte sprach davon, „den Sportplatz der Natur zurückzugeben.“

Der Sportplatz ist in weniger als fünf Jahren in einem sehr traurigen Zustand. Auf dem ehemaligen Spielfeld wuchert Wildwuchs, die Türen und Fenster des ehemaligen Sportlerheimes sind zerschlagen, das Innenleben vom Vandalismus geprägt. Der ehemalige Sportplatz in Kayna gehört der Stadt Zeitz, und so nahm die Pressestelle vor zehn Tagen wie folgt Stellung: Der Sportplatz ist seit 2016 außer Betrieb und wird nicht mehr als Sportstätte genutzt. Da er ohne Nutzung ist, entfällt auch die Pflege des Platzes.

Anzeigen gegen Vandalismus wurden gestellt

Anzeigen gegen Vandalismus wurden gestellt. Jedoch gibt es für Vandalismus keine Versicherung, die entstandene Schäden übernimmt. Da der aktuelle Zustand des Platzes nicht akzeptabel ist, wird sich die Stadtverwaltung mit dem Ortschaftsrat Kayna über die Zukunft der ehemaligen Sportstätte verständigen.

Derzeitige Überlegungen sehen beispielsweise den Rückbau zu einer normalen Grünwiese vor, die gegebenenfalls auch verpachtet werden kann. (mz)