Zeitzer Industriegeschichte

Kinderwagen von Phönix zu Zekiwa: Ein Einzelschicksal erzählt viel über Arbeit und Leben

Am Leben einer Zeitzer Arbeiterin der Kinderwagenindustrie lässt sich viel aus der Geschichte ablesen. Wie die Zeitzerin ihr Leben meisterte.

Von Petrik Wittwika Aktualisiert: 18.05.2022, 20:18
Viele Frauen arbeiteten im Zekiwa-Werk am Band und nicht nur da.
Viele Frauen arbeiteten im Zekiwa-Werk am Band und nicht nur da. Foto: Archiv Kiwa-Produzenten Wagner

Zeitz/MZ - Geschichte lässt sich oft viel besser und verständlich am konkreten Einzelschicksal darstellen. So steht das arbeits- und entbehrungsreiche Leben der Zeitzerin Ilse Kamprath, geborene Jentzsch und verwitwete Grabe, die ihren Unterhalt für sich und ihre vier Kinder über Jahrzehnte in der Kinderwagenindustrie erarbeitete, stellvertretend für eine ganze Generation von Frauen. 1940 heiratete die Phönix-Fabrikarbeiterin den Zimmermann Kurt Grabe und brachte sie ihre kleine Tochter Helga (1937-2018) mit in die Ehe. Lange währte das junge Glück jedoch nicht.

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