„Zeitz hilft“

Innenstadt erlebt jede Menge Aktionen für den guten Zweck

In der Zeitzer Innenstadt und im Stadion fanden am Wochenende viele Aktionen für einen guten Zweck statt. Aber es kamen nur wenig Gäste.

Von Yvette Meinhardt
Nachwuchs der Feuerwehren Zeitz und Kayna  zeigten ihr Können am Sonntag im   Stadion. Hier fand eine Benefizveranstaltung statt.
Nachwuchs der Feuerwehren Zeitz und Kayna zeigten ihr Können am Sonntag im Stadion. Hier fand eine Benefizveranstaltung statt. (Foto: Yvette Meinhardt)

Zeitz/MZ - Freiwillige Feuerwehr und zahlreiche Sportvereine, Innenstadthändler und Musiker, Pferde und Rettungsfahrzeuge, Tombola und Versteigerung - prall gefüllt war das Programm am Wochenende in der Zeitzer Innenstadt und im Stadion. Mario Stets vom Zeitzer Reit- und Fahrverein saß auf dem Kutschbock und lenkte am Samstag ein Gespann über den Boulevard. Doch es finden nur wenige Gäste den Weg zur Stadtrundfahrt per Kutsche, so gibt es nur zwei Runde durch die Stadt. Auch die Veranstalter von Tombola und Versteigerung hatten sich mehr Publikum gewünscht. Denn die Erlöse der beiden Tage diente einem guten Zweck. Unter dem Motto „Zeitz hilft“ wurden Spenden für die Flutopfer in Bad Neuenahr/Ahrweiler gesammelt.

 Rita Rjabow und Muriel Schede (echts) probierten den Parcours aus.
Rita Rjabow und Muriel Schede (echts) probierten den Parcours aus.
Foto: Yvette Meinhardt)

„Das ist schon eine gute Sache, aber wahrscheinlich kommt es zu spät, denn das Hochwasser liegt nun schon wieder ein paar Wochen zurück“, sagt Henrik Lippmann. Er zollt allen Aktiven großen Respekt, dann da habe Zeitz ordentlich was auf die Beine gestellt. So nutzten die Vereine und Organisationen, um sich vorzustellen und um Mitstreiter zu gewinnen. „Wir suchen Kinder ab einem Alter von zehn Jahren, die bei der freiwilligen Feuerwehr mitmachen“, sagt Jugendwartin Kristin Seyfarth. Geübt wird aller 14 Tage freitags im Zeitzer Steinsgraben 27. Sie selbst hat 2004 bei der Kinderfeuerwehr in Kayna angefangen und ist seit 2014 im aktiven Dienst. Gemeinsam mit den Heranwachsenden demonstriert sie einen Löschangriff.

Mitmachen und ausprobieren

Mitmachen und ausprobieren heißt die Devise im Stadion, so kann man Federball spielen oder beim Human Soccer Turnier mitmachen. Rita Rjabor und Muriel Schade aus Kassel setzen sich eine Rauchebrille auf ab geht es in einen Parcours. Man muss balancieren und um Stangen laufen. „Ich hätte nie gedacht wie schwer das ist“, sagt Rita Rjabow. Die Rauschebrille simuliert Einschränkungen nach dem Trinken von Alkohol.

Britta Fischer vertrat das Zeitzer Tanzzentrum im Stadion.
Britta Fischer vertrat das Zeitzer Tanzzentrum im Stadion.
(Foto: Y. Meinhardt)

Wer glaubt Federball sei nicht anstrengend, der irrt. „Der schnellste Federball fliegt über 400 Kilometer pro Stunde“, sagt Benjamin Fahr vom Zeitzer Badminton Verein. Hier gibt es 40 Mitglieder und diese haben 70 Herzen gehäkelt und als Schlüsselanhänger verkauft. Wer will kann gleich hinter dem Infostand eine Runde spielen oder mittwochs von 17.30 bis 19.30 Uhr in der Berufsschule vorbeikommen.