Landleben in der Elsteraue

Im Museum ist Anfassen erlaubt

Der Heimatverein Spora zählt 27 neue Mitglieder und wird damit viel jünger. Wie es gelingt, das Miteinander im Dorf zu stärken.

Von Yvette Meinhardt 03.08.2022, 14:04
Aufwind im Heimatverein Spora:  Die Schulanfänger besuchen die Heimatstube und Paskal Eichner führt die Kinder.
Aufwind im Heimatverein Spora: Die Schulanfänger besuchen die Heimatstube und Paskal Eichner führt die Kinder. Foto: Heimatverein

Spora/MZ - Wer glaubt, ein Heimatverein ist eher altbacken und agiert im stillen Kämmerlein, der irrt. Zumindest in Spora herrscht junges Leben in der Heimatstube. Diese befindet sich unter dem Dach des Kindergartens und so schauen die Schulanfänger neugierig vorbei. Sie staunen über Rechen- und Schreibmaschine, rätseln über die Funktion von Wärmeflaschen und Waschbrettern. So tauchen die Kinder in die Vergangenheit und die Geschichte ihres Heimatortes ein. „Bei uns ist Anfassen durchaus erlaubt, so staunen die Kinder, wie schwer früher ein Bügeleisen war“, sagt Sandra Snobeck. Vor allem der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ brachte die ländliche Gemeinschaft enger zusammen und dem Heimatverein 27 neue Mitglieder, darunter ganze Familien.

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