Eil

Dauerbaustelle Weißenfelser Straße

Baustelle in Zeitz: In Weißenfelser Straße hat letzter Bauabschnitt begonnen

Zeitz - Endspurt: In der Weißenfelser Straße in Zeitz hat der letzte Bauabschnitt begonnen. Die Anlieger, auch in den Seitenstraßen, atmen gleich zweimal auf. Einmal, weil nun tatsächlich der letzte Teil der Straße bis zur Aral-Tankstelle ausgebaut ...

Von Angelika Andräs 25.09.2018, 07:45

Endspurt: In der Weißenfelser Straße in Zeitz hat der letzte Bauabschnitt begonnen. Die Anlieger, auch in den Seitenstraßen, atmen gleich zweimal auf. Einmal, weil nun tatsächlich der letzte Teil der Straße bis zur Aral-Tankstelle ausgebaut wird.

Und zum anderen, weil diverse Schleichwege beim kreativen Umfahren der Baustellen jetzt keinen Sinn mehr machen.

„Am 29. August wurde im dritten Bauabschnitt mit den Kanalbauarbeiten begonnen“, bestätigt denn auch Oberbürgermeister Christian Thieme (CDU), „gleichzeitig werden im zweiten Bauabschnitt Restleistungen an den Nebenanlagen ausgeführt.“

Bau ging bisher deutlich schneller voran als geplant

Gebaut wird also jetzt schon bis zur Aral-Tankstelle am Ortsausgang. Geplant war der Start hier erst ab Anfang 2019. Nach jetzigem Stand könnte die Weißenfelser Straße bereits im September 2019 wieder frei sein, statt erst im Dezember. Der Bau ging nämlich bisher deutlich schneller voran als geplant. Anwohner loben die Arbeit auf der Baustelle. „Hier wird wirklich was gemacht, manchmal sind wenige Leute da, aber es wird immer gearbeitet“, schreibt ein Anlieger, „das sollte auch mal positiv erwähnt werden.“ Bereits die Freigabe des ersten Straßenabschnitts und der Kreuzung Grüne Aue konnte eher erfolgen.

Der Ausbau der Weißenfelser Straße kostet rund drei Millionen Euro, von denen 80 Prozent gefördert werden, es ist eine Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Zeitz, den Stadtwerken Zeitz GmbH und der Stadt Zeitz.

Es musste also im Vorfeld bereits vieles koordiniert werden, und es muss weiterhin auf jeder Bauberatung genau geplant werden. „Aber“, meinte Karola Schneider, die den Bau seitens der Stadt betreut, „wir haben ja bereits Übung in solchen gemeinsamen Baumaßnahmen.“ Schneider war es übrigens, die mit großem Aufwand und viel Mühe die Sperrungen und Bauzeiten so geplant hat, dass für die Gewerbe und Unternehmen an der Straße immer eine Zufahrt besteht. Ansonsten musste und muss die offizielle Umleitung gefahren werden. Für Pendler sind das gut und gern sieben Kilometer mehr am Tag.

Illegale Umleitung über Käthe-Kollwitz-Siedlung mit Pollern versperrt

Und deshalb fanden die Autofahrer auch immer eine Lösung, die Baustelle auf kürzerem Wege zu umfahren. Nicht zur Freude der Anlieger. Mit jedem Bauabschnitt wanderte das Problem mit. Kontrollen von Polizei und Ordnungsamt brachten auch keinen bleibenden Erfolg, so dass sich die Stadt dann zumindest auf der Ostseite für einem radikalen Schnitt entschied und die illegale Umleitungsstrecke über die Käthe-Kollwitz-Siedlung mit Pollern versperrte.

Findige Autofahrer nutzten aber längst die „West-Umfahrung“ über die Neue Straße, die abschnittsweise eine Schotterpiste ist. Die Belästigungen für die Anwohner haben nun ein Ende: Hier ist jetzt Sackgasse. (mz)