Landtagswahl

Vorschläge bestätigt - bis auf zwei

Der Kreiswahlausschuss hat getagt.

Wittenberg - Die Wahlen für einen neuen Landtag und den Landrat in Wittenberg rücken näher. Am 6. Juni sind die Bürger aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Während die Kandidatenliste für den künftigen Landrat wie berichtet noch bis 10. Mai offen ist, Bewerber also noch eine Chance haben, tagte am gestrigen Mittwoch in Wittenberg der Kreiswahlausschuss zur Zulassung der Vorschläge für die Landtagswahl für die Wahlkreise 24 und 25. Es geht im wesentlichen darum, ob sämtliche Regularien eingehalten worden sind.

Der Ausschuss bestätigte am Abend folgende Kandidaten für den Wahlkreis 24: Reiner Haseloff (CDU), Volker Scheurell (AfD), Thomas Lippmann (Linke), Heide Richter-Airijoki (SPD), John Liebau (Bündnis 90/Grüne), Stefan Kretschmar (Freie Wähler) und Dirk Hoffmann (Einzelbewerber).

Beim Wahlkreis 25 werden folgende Landtagskandidaten auf dem Wahlzettel stehen: Siegfried Borgwardt (CDU), Matthias Lieschke (AfD), Mareen Kelle (Die Linke), Michael Seidel (SPD), Sandra Lüder (Bündnis 90/Grüne) und Andreas Lehmann (Freie Wähler).

Zwei Kandidaten sind, was in der Tat selten geschieht, nach Auskunft von Landkreissprecher Ronald Gauert aus formalen Gründen abgelehnt worden, nämlich Norman Sehmisch (FDP, Wahlkreis 24) und Lukas Jonathan Schulze (FDP, Wahlkreis 25).

Gauert zufolge fehlten laut Wahlgesetz und Landeswahlordnung geforderte Unterschriften. Es müssten mindestens drei Unterschriften von Personen aus dem Landesvorstand vorliegen, davon eine des Vorsitzenden. Das war offenkundig nicht der Fall.

Ebenfalls am gestrigen Mittwoch ist in Dessau der Wahlausschuss für den Wahlkreis 27, der Teile des Landkreises Wittenberg umfasst, zusammengekommen. Dort sind folgende Kandidaten bestätigt worden: Die CDU schickt Karin Tschernich-Weiske, die AfD Margret Wendt, die Linke Stine Rummel Strebelow, die SPD Holger Hövelmann, die Grünen Marek Boeck, die FDP Lea Charlotte Kus in den Wahlkampf. Für die Freien Wähler kandidiert Michael Marx. (mz/Marcel Duclaud)