Vandalismus und Schmierereien

Vandalismus und Schmierereien: Spricht Wittenberg Sprache der Gewalt in Lokalpolitik?

Wittenberg - Politiker äußern sich zu Vandalismus und Schmierereien. Immer wieder werden sie anonym angefeindet. Wie die Betroffenen damit umgehen.

Von Irina Steinmann 03.02.2020, 13:36

Manchmal zeigen die Täter ein Mindestmaß an historischer Bildung („Wer hat uns verraten?“ - Graffiti an einem ehemaligen Büro der Sozialdemokraten), manchmal nutzen sie gleich die verbale Guillotine („Nazis raus“ - Graffiti am Haus eines AfD-Politikers). Allerspätestens seit den Schüssen auf den Hallenser SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby erscheinen Angriffe auf Parteibüros auch in der hiesigen Region nicht mehr als das was sie ohnehin nie waren: ein Kavaliersdelikt. Vor allem Parteien an den politischen Rändern können ein Lied davon singen. Seit Jahren gibt es Übergriffe auf Büros der AfD und auch der Linken. Wo die politische Diskussion endet - oder nie stattgefunden hat - beginnt die Sprache der Gewalt.

Weiterlesen mit MZ+

Unser digitales Abonnement bietet Ihnen Zugang zu allen exklusiven Inhalten auf MZ.de.

Sie sind bereits MZ+ oder E-Paper-Abonnent?

Flexabo MZ+

MZ+ für nur 1 € kennenlernen.

Sparabo MZ+

MZ+6 Monate für nur 5,99 €.

Aktionsabo

MZ+ 1 Jahr für nur einmalig 59€ statt 119,52€

Wenn Sie bereits Zeitungs-Abonnent sind, können Sie MZ+ >>HIER<< dazubuchen.