Kreis prüft Hinweis

Überfüllte Schulbusse von Vockerode? Zählungen laufen noch

Kreis Wittenberg prüft weiter Situation zu Schulbussen von Vockerode.

24.11.2021, 09:16 • Aktualisiert: 24.11.2021, 09:39
Schulbusse, die von Vockerode zum Gräfenhainichener Gymnasium fahren, sollen überfüllt sein.
Schulbusse, die von Vockerode zum Gräfenhainichener Gymnasium fahren, sollen überfüllt sein. Foto: dpa/dpaweb

Vockerode/MZ/CNI - Noch nicht abgeschlossen ist die Überprüfung, ob Schulbusse, die von Vockerode zum Gymnasium nach Gräfenhainichen fahren, überfüllt sind. Dies erklärte am Dienstag auf Nachfrage der zuständige Fachdienstleiter beim Landkreis, Holger Zubke. Demnach sei das Busunternehmen mit einer neuen Zählung beauftragt worden, die insgesamt zehn Tage dauert und erst diesen Freitag beendet werde. Bereits vor einigen Wochen habe es eine solche Zählung gegeben, damals habe nichts auf eine Überlastung hingedeutet. „Es war mir aber wichtig, aktuelle Zahlen zu haben“, sagte Zubke zur MZ.

Tätig geworden ist der Landkreis Wittenberg als Träger des Schülerverkehrs wie berichtet nach einem Hinweis der CDU-Landtagsabgeordneten und Oranienbaum-Wörlitzer Stadträtin, Karin Tschernich-Weiske, vor zwei Wochen. Mütter hatten ihr von überfüllten Schulbussen berichtet. Tschernich-Weiske hatte daraufhin Kontakt zum Kreis aufgenommen, gestern erklärte sie auf Anfrage, am Freitag einen Folgetermin zu haben. Tschernich-Weiske sagte auch, dass es aktuell keine weiteren Beschwerden ihr gegenüber gegeben habe. Doch müsse das ja nicht heißen, dass inzwischen alles gut ist.

Zur Verfahrensweise bei den Zählungen sagte Fachdienstleiter Zubke, dass diese entweder die Fahrer beim Einstieg selbst machen oder ein zusätzlicher Mitarbeiter mitfahre. Bei der aktuellen Prüfung solle zudem geschaut werden, wie sich womöglich der Winter auswirken wird, wenn mehr Menschen Busse nutzen. Ob Veränderungen angezeigt sind, werde man nach der Zählung sehen. Zubke betonte aber auch, dass es nicht für jeden Schüler einen Sitzplatz gebe, das sei auch in der Beförderungssatzung nicht vorgesehen. Darauf, dass Schüler teilweise gar nicht mitgekommen seien, wie es vor zwei Wochen auch hieß, hätten sie keine Hinweise, so Holger Zubke.