Kurzzeit-Parken

Mitarbeiterin gibt keine Garantie auf Sanduhren in Wittenberg

Wurden die Sanduhren doch nicht geprüft?

Von Irina Steinmann
Mit den Sanduhren kann man schon mal verzweifeln.
Mit den Sanduhren kann man schon mal verzweifeln. (Foto: imago images/Panthermedia)

Wittenberg - Beim Verkauf der Sanduhren fürs Kurzzeitparken gibt es offenbar kleine Anlaufschwierigkeiten. Der Verkauf war vor rund einer Woche nach der Rückholaktion von Anfang Juni erneut gestartet, am Dienstag berichtete die MZ darüber. Ein Leser, der daraufhin noch am selben Tag das Bürgerbüro aufsuchte, um sich eine solche Sanduhr zuzulegen, berichtete der MZ, er sei unverrichteter Dinge weggegangen: Sanduhren habe es schon gegeben - auf seine Nachfrage, ob die auch richtig gehen würden, habe die Mitarbeiterin ihm aber geantwortet, dies könne sie ihm nicht versichern.

Das widerspricht der Aussage der Verwaltung vom Vortag, sämtliche Ührchen würden jeweils geprüft, bevor sie in den Verkauf gehen. Eine Sprecherin bekräftigte gegenüber der MZ aber, dass dies gelte, und kündigte an, im Bürgerbüro noch einmal darauf hinzuweisen, dass die Uhren vorab getestet werden sollen.

Kein Wittenberger soll also Ungewissheit ertragen - oder 15 Minuten warten müssen, um den Test vor Ort selbst zu überwachen. Letzteres habe man ihm allerdings auch gar nicht angeboten, sagte der leer ausgegangene Leser.

Die Stadt Wittenberg hat unterdessen ebenfalls am Dienstag noch einmal eine Mitteilung zum Verkauf der Sanduhren verschickt. Daraus geht hervor, dass nicht funktionierende Uhren selbstverständlich umgetauscht werden könnten oder der Käufer sein Geld - 4,50 Euro - zurückbekommt. Sicher ist sicher.

Geöffnet ist das Bürgerbüro im Neuen Rathaus für dieses und andere Anliegen Montag, Mittwoch und Freitag: 8 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag bis 18 Uhr sowie jeden 1. und 3. Samstag von 9 bis 12 Uhr (mz)