Paul Gerhardt Stift

Klinik-Prämie in Wittenberg kann ausgezahlt werden

Der Bundestagsabgeordnete Sepp Müller reagiert auf den offenen Brief der Wittenberger Klinik.

Eine Corona-Prämie für die Mitarbeiter soll gezahlt werden. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Wittenberg/MZ

- Zu dem offenen Brief, den Geschäftsführung und Mitarbeitervertretung des Evangelischen Krankenhauses Paul Gerhardt Stift in Wittenberg im Februar an Bundes- und Landtagsabgeordnete sowie Kommunalpolitiker verschickt hatten, gab es ein Antwortschreiben des CDU-Bundestagsabgeordneten Sepp Müller. Dies teilte vorige Woche auf eine Anfrage Stift-Sprecherin Janet Pötzsch mit.

Termin noch offen

Müller benenne darin die politischen Beschlüsse, die zur finanziellen Unterstützung der Krankenhäuser verabschiedet wurden, wie die Ausgleichszahlungen für finanzielle Ausfälle. Weiterhin gebe es ein Gesprächsangebot von Norman Sehmisch vom FDP-Kreisverband. Der Termin dafür sei noch offen. „Weitere Reaktionen gab es nicht, jedoch freuen wir uns, dass das Hauptanliegen unseres offenen Briefes - die Auszahlung einer Corona-Prämie an die Mitarbeitenden unseres Krankenhauses - nun erfolgen kann“, informierte Pötzsch weiter.

Details werden abgestimmt

Während das Haus in der ersten Auszahlungsphase 2020 wie berichtet nicht berücksichtigt wurde, erhalte es aufgrund besonderer Belastungen durch die Corona-Pandemie gemäß dem Krankenhausfinanzierungsgesetz jetzt eine Sonderleistung. „Damit können wir eine Corona-Prämie an unsere Mitarbeitenden auszahlen.“ Details zur Auszahlung würden derzeit zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitervertretung abgestimmt. Wie Stift-Sprecherin Pötzsch am Montag auf Nachfrage erklärte, soll die Corona-Prämie berufsgruppen-übergreifend gezahlt werden, weil jeder in irgendeiner Form in der Pandemie unter zusätzlicher Last liege.