Empfehlung von „Focus Gesundheit“

Empfehlung von „Focus Gesundheit“: Liane Kändler ist die „Herz-Dame“

Wittenberg - Die Redaktion „Focus Gesundheit“ würdigt und empfiehlt Liane Kändler. Die Kinderkardiologin arbeitet in Wittenberg.

Von Corinna Nitz

Es gibt über 1.000 angeborene Herzfehler und Anomalien. Liane Kändler sagt, „viele davon sind harmlos“, aber eben keineswegs alle. Und manche „sieht man vielleicht nur einmal im Leben“. Auch sie hat schon seltene Fälle in ihrer Berufspraxis erlebt, auch in Wittenberg: Dort ist die Oberärztin am evangelischen Krankenhaus Paul Gerhardt Stift über das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Poliklinik Jessen tätig.

Seit einigen Monaten gehört Kändler nun offenbar zu den Top-Medizinern im Land: Wie Krankenhaus-Sprecherin Janet Pötzsch jetzt mitgeteilt hat, wurde die 60-jährige Spezialistin von der Redaktion von „Focus-Gesundheit“ auf Basis einer unabhängigen Erhebung als Ärztin empfohlen. „Mit dem Siegel ,Empfohlene Ärzte in der Region’, empfiehlt Focus-Gesundheit seinen Lesern und Nutzern Ärzte, Kliniken und Rehakliniken, die auf ihrem Spezialgebiet in Therapie und Diagnostik führend sind“, heißt es.

Und Kändler? Die erinnert sich noch gut an jenen Tag im Juli 2017, als der Umschlag mit der Urkunde in der Post war. „Es ist ein Stück Anerkennung, weil die fachlichen Kompetenzen abgebildet sind“, sagt sie zur MZ.

Tatsächlich wird den Angaben zufolge besonders auf die Ausbildung, auf Berufserfahrung und Engagement etwa in Fachgesellschaften Wert gelegt - und auf die Empfehlung von Kollegen. Was zumal zählt, ist die Zufriedenheit der Patienten sowie etwa Praxisausstattung und Service. Hinsichtlich der Erfahrung dürfte Kändler so schnell niemand in der Region etwas vormachen können.

Zehn Jahre war sie an der Universitäts-Klinik in Rostock, danach acht Jahre in der Kinderkardiologie der Regensburger Kinderklinik St. Hedwig. Schon seit 2010 ist sie beim MVZ. „Viel Erfahrung und oft drauf schauen“ sei nötig angesichts der „enormen Spielbreite“ bei Krankheitsbildern und Auffälligkeiten. Und nicht vergessen werden dürfe dies: „Jedes Kind ist individuell.“

Das Alter der Patienten, mit denen es die promovierte Medizinerin zu tun hat, reicht von Neugeborenen bis zu Jugendlichen von 18 Jahren. Dass gerade bei den ganz Kleinen besonders viel Fingerspitzengefühl nötig ist, lässt sich denken. Da liegt ja nicht nur ein winziger Mensch, der nicht formulieren kann, was ihm fehlt. Sondern es sitzen zudem besorgte, womöglich sogar ängstliche Eltern mit im Raum.

Wo Kändler, sei es diagnostisch oder therapeutisch, in Wittenberg an Grenzen stößt, überweist sie in der Regel nach Leipzig.

Über die Anerkennung durch „Focus Gesundheit“ heißt es übrigens auf eine Nachfrage der MZ von Klinik-Sprecherin Pötzsch: „Wir sind als Haus natürlich stolz.“ Die Empfehlung sei „sowohl für Frau Dr. Kändler selbst als auch für das Paul Gerhardt Stift eine gute Werbung. Deshalb haben wir dies auch auf unserer Homepage veröffentlicht“.

Dort kann man sich übrigens auch über das Leistungsspektrum der hiesigen Kinderkardiologie informieren, es umfasse „Diagnostik und Betreuung vor und nach Operationen, vor und nach katheterinterventionellen Eingriffen, bei nicht operationsbedürftigen Herzfehlern sowie die Diagnostik und medikamentöse Therapie von Herzrhythmusstörungen“.

Zu guter Letzt noch etwas zur Beruhigung: „In vielen Fragestellungen“, so Kändler, „bei Herzgeräuschen, Schmerzen in der Brust, Kreislaufproblemen, Leistungsschwäche oder Übergewicht, können wir Herzerkrankungen ausschließen.“ (mz)