Politik

Bund fördert Projekte im Landkreis

Der Schlosspark in Schköna soll unter anderem saniert werden. Über 1,7 Millionen Euro fließen in den Landkreis.

Schlossteich in Schköna
Schlossteich in Schköna (Foto:Klitzsch)

Wittenberg - Der Bund unterstützt vier Projekte im Landkreis mit Fördergeld aus dem Programm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. Dieses ziele auf Projekte ab, die Grün- und Freiräume klimaneutral revitalisieren und renaturieren, erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete Sepp Müller.

Das erste Projekt, das im Landkreis Wittenberg gefördert wird, ist der Schlosspark Schköna (Stadt Gräfenhainichen) in Höhe von 972.000 Euro. Hier werden Sanierungen am Teich und die Aufwertung der Grünanlage vorgenommen. Nach Auskunft von Bürgermeister Enrico Schilling (CDU) hoffe man auf eine Realisierung im Jahr 2023 - dafür laufe derzeit das Antragsverfahren. Er freue sich über die Förderung, sei der altehrwürdige Park doch deutlich in die Jahre gekommen könne eine Sanierung gut vertragen.

Ebenfalls finanziell unterstützt, wird die biotopgerechte Wiederherstellung des Dorfteiches in Meuro (Stadt Bad Schmiedeberg) mit 203.400 Euro. Gleiches gilt für die Förderung der Lache in Gohrau in Höhe von 165.500 Euro. Auch der Gänsefurthteich in Rehsen darf sich über eine Fördersumme von 175.500 Euro freuen. Hier sind die Profilierung der Uferbereiche und das Ausbaggern des Nassschlamms wichtige Schritte zur Erhaltung des Teiches. Beide Teiche liegen in der Stadt Oranienbaum-Wörlitz.

Bundestagabgeordneter Sepp Müller nennt dies einen großartigen Erfolg zum Ende der Legislaturperiode. „Wir als Bund unterstützen die Kommunen und Städte aktiv beim Klimaschutz. Wir reden nicht nur, sondern schaffen Tatsachen.“

Alle genannten Projekte stellten in ihrer Kommune einen Lebensmittelpunkt dar. Sie seien Begegnungsstätten und Lebensräume für diverse Tier- und Pflanzenarten. Sie litten jedoch unter den Folgen des Klimawandels. „Deshalb bin ich froh, dass mit der Kofinanzierung der Städte über 1,7 Million Euro in den Landkreis Wittenberg fließen, um diesen Orten eine klimagerechte Zukunft zu geben“, so Müller. (mz)