Zum Tag der Städtbauförderung

Zum Tag der Städtbauförderung: Das sind Weißenfels bauliche Schmuckstücke

Zu einem Rundgang durch die sanierte ehemalige Mohrenapotheke am Markt lädt der Weißenfelser Oberbürgermeister Robby Risch am Sonnabend um 10.05 Uhr und 10.30 Uhr ein. Bis zum Jahr 1994 befand sich hier eine Apotheke. Nachdem das Haus mit dem markanten Mohrenkopf dann viele Jahre leer stand und immer mehr verfiel, kaufte die Stadt das Haus im Jahr 2012. Nach 18 Monaten Sanierungszeit wurde das Gebäude im Februar dieses Jahres wieder der Öffentlichkeit übergeben. Rund 1,9 Millionen Euro sind in die ehemalige Mohrenapotheke geflossen. Heute ist im Erdgeschoss die Touristinformation des Fremdenverkehrsvereins „Weißenfelser Land“ zu finden. Die oberen Etagen werden unter anderem von Mitarbeitern des städtischen Kulturamtes ...

20.05.2016, 12:00

Zu einem Rundgang durch die sanierte ehemalige Mohrenapotheke am Markt lädt der Weißenfelser Oberbürgermeister Robby Risch am Sonnabend um 10.05 Uhr und 10.30 Uhr ein. Bis zum Jahr 1994 befand sich hier eine Apotheke. Nachdem das Haus mit dem markanten Mohrenkopf dann viele Jahre leer stand und immer mehr verfiel, kaufte die Stadt das Haus im Jahr 2012. Nach 18 Monaten Sanierungszeit wurde das Gebäude im Februar dieses Jahres wieder der Öffentlichkeit übergeben. Rund 1,9 Millionen Euro sind in die ehemalige Mohrenapotheke geflossen. Heute ist im Erdgeschoss die Touristinformation des Fremdenverkehrsvereins „Weißenfelser Land“ zu finden. Die oberen Etagen werden unter anderem von Mitarbeitern des städtischen Kulturamtes genutzt.

Neuer Glanz in Schumanns Garten

Die Häuser an der Weißenfelser Promenade strahlen heute in neuem Glanz. Aktuelles Beispiel für wirkungsvolle Stadtsanierung ist der Schumanns Garten an der Promenade 11. Einst war das nach dem Namen des ersten Eigentümers benannte Haus ein beliebtes Ausflugs- und Tanzlokal. Dann war es viele Jahre dem Verfall preisgegeben. Nunmehr entsteht eine Tagungs- und Schulungsstätte mit Hotelbetrieb. Menschen mit Handicaps werden dort unter fachlicher Anleitung arbeiten. Die gemeinnützige Integra GmbH investiert rund 4,5 Millionen Euro, etwa 750.000 Euro davon sind Fördermittel von Bund, Land und Kommune. Ende Juni ist die Eröffnung geplant. Am Samstag findet um 12 Uhr  eine Führung durch den Schumanns Garten statt. Treffpunkt: Promenade 11.

Denkmal der barocken Hofkultur

Fast haben wir uns schon an den schönen Anblick gewöhnt: Das Fürstenhaus in der Leipziger Straße ist ein Glanzpunkt der Stadtsanierung in Weißenfels. Einst diente das Gebäude, das in seinem Inneren unter anderem wertvolle Stuckarbeiten beherbergt, als Wohnsitz für höhere Beamte des herzoglichen Hofes. Seit 1992 war es unbewohnt und verfiel zusehends. Im Jahr 2004 begann dann die Sanierung des erstklassigen Denkmals der barocken Hofkultur. Bis zur Wiedereröffnung Ende August 2007 flossen allein in das Vorderhaus rund 4,5 Millionen Euro. Zu den Geldgebern gehörte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Heute befinden sich unter anderem das Standesamt und eine Gaststätte im Fürstenhaus. Im ebenfalls sanierten Hinterhaus sitzt derzeit der Oberbürgermeister

Verwaltung  in Kavaliershäusern

Ein Prunkstück der Sanierung in der Saalestadt sind die Kavaliershäuser in der Marienstraße. Die Gebäude sind nach dem Stadtbrand im Jahr 1718 entstanden, im 18. Jahrhundert haben dort Bedienstete der Herzöge gewohnt. Lange Zeit wurde nach der Wende eine Lösung gesucht, wie die wertvollen Häuser nach ihrer Sanierung sinnvoll genutzt werden können. Schließlich wurden sie in den neuen Verwaltungskomplex rund um das Rathaus integriert. Zwischen 2010 und 2012 wurden die Kavaliershäuser für rund 4,5 Millionen Euro saniert, 3,4 Millionen Euro davon kamen aus dem seinerzeit vom Bund aufgelegten Konjunkturpaket II. Am unmittelbar neben den Kavaliershäusern gelegenen Rathaus beginnt am Sonnabend um 11 Uhr ein Baustellenrundgang mit dem Oberbürgermeister. (mz)