Weißenfels zieht Zwischenbilanz

Weißenfels zieht Zwischenbilanz: Mit dem Kombiticket ins Museum

Weißenfels - Bis Anfang Dezember sind in Weißenfels mehr als 2.340 Kombitickets für die Museen der Stadt verkauft worden.

Von Andreas Richter 12.12.2017, 12:43

Bis Anfang Dezember sind in Weißenfels mehr als 2.340 Kombitickets für die Museen der Stadt verkauft worden. Darüber hat Isabell Aurin-Miltschus, Mitarbeiterin beim Projekt „Kultur in Weißenfels“, während der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses informiert.

Am 1. Juli dieses Jahres hat in Weißenfels eine einjährige Testphase für das neue Kombiticket begonnen. Damit können Gäste innerhalb eines Jahres das Museum auf dem Schloss, das Heinrich-Schütz-Haus, die Gustav-Adolf-Ausstellung im Geleitshaus und die Novalis-Gedenkstätte besuchen.

Besucherschwund in den Museen entgegenwirken

Dabei zahlen sie nur in der ersten Einrichtung den vollen Eintrittspreis, in den anderen jeweils die Hälfte. Mit dem nicht personengebundenen Kombiticket will die Stadt dem Besucherschwund in den Museen entgegenwirken. Die bisher erzielte Verkaufszahl wertete Miltschus als einen ersten Erfolg.

Das neue Ticket ist Teil eines von Land und Kommune geförderten Projekts mit dem Titel „Zusammenschluss kultureller Bildungsangebote der Weißenfelser Museen“. Ein dreiköpfiges Team kümmert sich darum, das Projekt mit Leben zu erfüllen. In diesem Jahr wurden neben dem Kombiticket unter anderem eine Broschüre zu den Bildungsangeboten und ein einheitliches Logo zum Motto „Kultur in Weißenfels“ entwickelt. (mz)