Wahlkampf im Stadtrat

Wahlkampf im Stadtrat: CDU will Ehrenamtler belohnen

Weissenfels - Die Weißenfelser CDU möchte im kommenden Stadtrat dafür eintreten, dass Ehrenamtler überall in der Saalestadt kostenlos parken dürfen. „Sie sollen möglichst unproblematisch einen Parkschein erhalten“, wünscht sich Jörg Riemer, der für seine Partei sowohl im Stadtrat als auch im Kreistag sitzt und für beide Ämter erneut ...

Von Alexander Kempf 26.04.2019, 06:57
Die Weißenfelser CDU möchte im kommenden Stadtrat dafür eintreten, dass Ehrenamtler überall in der Saalestadt kostenlos parken dürfen.
Die Weißenfelser CDU möchte im kommenden Stadtrat dafür eintreten, dass Ehrenamtler überall in der Saalestadt kostenlos parken dürfen. imago stock&people

Die Weißenfelser CDU möchte im kommenden Stadtrat dafür eintreten, dass Ehrenamtler überall in der Saalestadt kostenlos parken dürfen. „Sie sollen möglichst unproblematisch einen Parkschein erhalten“, wünscht sich Jörg Riemer, der für seine Partei sowohl im Stadtrat als auch im Kreistag sitzt und für beide Ämter erneut kandidiert.

Ehrenamtler sollen frei parken dürfen

Doch wer genau soll nach Meinung der CDU von den Parkgebühren befreit werden? Alle, die in einer verantwortlichen Position ehrenamtlich tätig sind, erklärt der Spitzenkandidat für den Stadtrat Manfred Rauner. Profitieren würden von der Regelung sowohl die Leiterin eines Chors als auch die Übungsleiter in Sportvereinen oder freiwillige Feuerwehrleute. Die CDU möchte perspektivisch in einer Satzung alle offenen Fragen dazu regeln, kündigt Manfred Rauner an.

Doch zunächst muss die Partei für ihren Vorstoß im kommenden Stadtrat erst mal eine Mehrheit haben, um das Wahlversprechen auch einlösen zu können. Denn die Vergünstigungen wollen finanziert werden. Aus Sicht von Manfred Rauner sollte das Vorhaben am Geld aber nicht scheitern. „Da verzichtet die Stadt mal auf ein paar Euro. Dafür wird sie an anderer Stelle reicher“, sagt er.

Ähnlich sieht es CDU-Kreistagskandidatin Elke Simon-Kuch aus Markwerben. Aus ihrer Sicht bereichern die vielen Vereine in der Saalestadt die Lebensqualität maßgeblich. Darum sollten jene, die in eben jenen Vereinen Verantwortung übernehmen auch unterstützt werden. „Die Vereinskultur, die wir hier haben, ist nicht selbstverständlich“, sagt sie. (mz)