Neuer Plan für die Stadt

Neuer Plan für die Stadt: Wie Weißenfels schon den Blick auf das Jahr 2030 richtet

Weißenfels - Die Stadt Weißenfels wird ihr Konzept zur Stadtentwicklung überarbeiten.

Von Andreas Richter 16.04.2018, 09:27

Die Stadt Weißenfels wird ihr Konzept zur Stadtentwicklung überarbeiten. Das hat der Stadtrat auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Das bisherige im Jahr 2008 verabschiedete Papier gilt bis zum Jahr 2020. Nun soll über eine Ausschreibung ein Büro für die Fortschreibung des Konzeptes bis 2030 gefunden werden.

Für die Erarbeitung des sogenannten Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (Insek) werden im Haushalt dieses und des kommenden Jahres jeweils 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Prozess, an dem auch die Bürger sowie Wirtschaft, Wohnungsunternehmen und andere Partner beteiligt werden sollen, wird mehr als zwei Jahre dauern. Mit ersten Ergebnissen ist Ende 2019 zu rechnen.

OB Risch: Überarbeitetes Konzept ist eine zwingende Voraussetzung

Während der vorangegangenen Diskussion im Ausschuss für Stadtentwicklung forderte Hubert Schmoranzer, Ortsbürgermeister von Burgwerben, die 2010 eingemeindeten Ortsteile frühzeitig in die Überarbeitung des Insek einzubeziehen. Die Stadtratsfraktion Bündnis für Gerechtigkeit/Grüne hat auf die Notwendigkeit aufmerksam gemacht, bisherige Schwerpunkte der Stadtentwicklung wie die Altstadt, die Neustadt sowie die Stadtteile Süd und Kugelberg um weitere aus ihrer Sicht bisher eher vernachlässigte Gebiete zu erweitern.

Dabei hat die Fraktion vor allem das Beuditzviertel sowie den Klemmberg und die Zeitzer Straße im Blick. Es sei wichtig „investive Maßnahmen in der Breite zu entwickeln“, heißt es in einem Antrag der Fraktion.

Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos) machte im Stadtrat deutlich, dass an einem überarbeiteten Konzept zur Stadtentwicklung kein Weg vorbei führt. Ein solches Papier sei zwingende Voraussetzung, um auch künftig Fördergeld für Maßnahmen zur Stadtentwicklung zu erhalten. (mz)