Millionen für neue Abwasserkanäle

Millionen für neue Abwasserkanäle: Welche Bauarbeiten die Weißenfelser Anstalt plant

Weißenfels - Die Weißenfelser Abwasseranstalt hat bislang Fördermittel in einer Gesamthöhe von rund sieben Millionen Euro für die Beseitigung der Folgen des Hochwassers vom Juni 2013 ausgegeben. Darüber hat Vorstand Andreas Dittmann informiert. Zu den Schwerpunkten in der Weißenfelser Innenstadt gehörte bisher die Saalstraße. Derzeit wird unter anderem in der Klosterstraße und in der Großen Deichstraße ...

Von Andreas Richter 24.07.2018, 08:44

Die Weißenfelser Abwasseranstalt hat bislang Fördermittel in einer Gesamthöhe von rund sieben Millionen Euro für die Beseitigung der Folgen des Hochwassers vom Juni 2013 ausgegeben. Darüber hat Vorstand Andreas Dittmann informiert. Zu den Schwerpunkten in der Weißenfelser Innenstadt gehörte bisher die Saalstraße. Derzeit wird unter anderem in der Klosterstraße und in der Großen Deichstraße gebaut.

Die Arbeiten am Abwasserkanalnetz werden voraussichtlich noch bis Ende 2020 dauern. Am Ende, so schätzt Dittmann, werden es wohl Fördermittel in einer Gesamthöhe von rund 15 Millionen Euro sein. „Das ist Geld, das die Bürger sonst in den nächsten Jahrzehnten hätten bezahlen müssen“, sagt Dittmann. Soll heißen: Die Investitionen in das Kanalnetz wären früher oder später ohnehin fällig geworden. Die ältesten Kanäle des insgesamt 214 Kilometer langen Netzes im Entsorgungsgebiet der Abwasseranstalt seien immerhin mehr als hundert Jahre alt.

Autofahrer in Weißenfels müssen während der Bauzeit die Umleitung nutzen

Seit Montag gibt es eine weitere Baustelle. Die Untere Zeitzer Straße ist im Abschnitt zwischen Alter Bergstraße und Hoher Straße bis 22. August komplett gesperrt. Dort werden Abwasser-Hausanschlüsse neu verlegt. Autofahrer müssen während der Bauzeit die Umleitung über die Zeitzer Straße, die Große Burgstraße, die Leipziger Straße und die Hohe Straße nutzen.

Derweil kündigt sich ein neuer Schwerpunkt bei der Sanierung des Abwassernetzes an: die Straßen Am Kloster und der Rosalskyweg. „Wenn die Saalstraße voraussichtlich Anfang Oktober befahrbar ist, dann geht es dort los“, kündigt Dittmann an. Auch die Kosten dafür, voraussichtlich rund 400.000 Euro, sollen zu hundert Prozent über Fördermittel gedeckt werden.

Schließlich sind auch in den Weißenfelser Ortsteilen, die zum Entsorgungsgebiet der Anstalt gehören, weitere Kanalbauarbeiten geplant. So sollen voraussichtlich ab Anfang August Regenwasserkanäle in Markwerben ausgewechselt werden. Gleiches ist in der Weißenfelser Straße in Kriechau geplant. (mz)