Kulturhaus Weißenfels

Kulturhaus Weißenfels: Workshop und gemeinsames Chorkonzert

Weissenfels - Workshop der Chöre von Langendorf und Komárno belebt Partnerschaft. Gemeinsame Workshops und Konzerte in Weißenfels

Von Carmen Busch

Mit einem mehrtägigen Workshop und einem gemeinsamen Chorkonzert im Kulturhaus Weißenfels haben am Wochenende 110 Akteure die engen Beziehungen zwischen dem Langendorfer Volkschor und dem Chor Concordia Komárno gepflegt.

Begründet wurde die Freundschaft vor 20 Jahren mit dem Besuch der Langendorfer - damals unter Leitung von Erdmuthe Müller-Taube. Mittlerweile ist sogar eine Städtepartnerschaft daraus entstanden.

„Wir haben lange überlegt, wie wir unsere Städtepartnerschaft feiern könnten“, erzählt Katharina Vokoun vom Organisationsteam des Workshops. Da die Partnerschaft nicht über die Politik entstanden ist, sondern aus Freundschaften der Einwohner, sollte die Jubiläumsfeier etwas Besonderes für alle werden.

Gemeinsam mit dem Chorleiter István Stubendek des Chores Concordia ist die Idee des musikalischen Wochenendes entstanden. Gemeinsam proben, singen und ein Konzert geben, so sollen weitere Generationen an Chorsängern zueinander finden.

Chrosänger und Musikfreunde verbinden

„Unser Ziel ist es gewesen, dass auch die jungen Chorsänger und Musikfreunde in Weißenfels sich kennenlernen“, sagt Vokoun und hofft, dass viele zukünftige Begegnungen zwischen den Sängern entstehen werden.

Dazu bei trägt auch die Vielfalt der Sänger aus ganz unterschiedlichen Chorbereichen, die sich zum Workshop und für das Konzert angemeldet haben.

Neben den Chören aus Langendorf und Komárno haben Mitglieder des katholischen St. Elisabeth Chors, des Kammerchors Weißenfels sowie des Vokalensembles gemeinsam mit Schülern des Goethegymnasiums und dem Verein „music art weissenfels“ unter der Leitung von Marcus Herlt und István Stubendek ein buntes Programm für das Jubiläum eingeübt und vorgetragen.

Den Konzertteil des Langendorfer Volkschors haben die Sänger ihrem kürzlich verstorbenen Chorleiter Berthold Schöps gewidmet.

„Eine Herausforderung ist für uns das ungarische Lied ’Regi tancdal’ von Lajos Bardos gewesen“, verrät Klaus-Dieter Wessalowski aus dem katholischen Kirchenchor. Da er aber selbst Gäste aus Komárno aufgenommen hatte, habe er so die Gelegenheit genutzt und mit ihnen heimlich zu Hause noch die Aussprache geübt.

Vom Workshop selbst zeigt sich der Storkauer begeistert. „Ich hätte nie gedacht, dass das Proben so reibungslos verläuft“, bemerkt der Sänger und lobt die Vorarbeit der Chorleiter bei den Proben vor dem Workshop. (mz)