Grüne Ideen für Brachland

Grüne Ideen für Brachland: Wie sich die Altstadt in Weißenfels entwickeln soll

Weißenfels - Die Planungen für eine „Grüne Achse“ in der westlichen Weißenfelser Altstadt sind im Ausschuss für Stadtentwicklung auf breite Zustimmung gestoßen. Zehn Mitglieder haben den Plänen zugestimmt, einer enthielt sich der ...

Von Andreas Richter 27.02.2019, 11:00

Die Planungen für eine „Grüne Achse“ in der westlichen Weißenfelser Altstadt sind im Ausschuss für Stadtentwicklung auf breite Zustimmung gestoßen. Zehn Mitglieder haben den Plänen zugestimmt, einer enthielt sich der Stimme.

Die „Grüne Achse“ soll sich künftig vom Stadtpark über den Rosalskyweg und weiter über die Hinterhöfe zwischen Saalstraße und Friedrichsstraße bis zum ehemaligen Gebäude der Sparkasse erstrecken. Ein Büro aus Halle hatte einen Wettbewerb zur Gestaltung der Brachflächen im Weißenfelser Zentrum gewonnen. Sieben Planungsbüros hatten Lösungsvorschläge auf den Tisch gelegt. Landschaftsarchitekten und Vertreter der Stadt hatten die Arbeiten zunächst anonym begutachtet und am Ende die Ideen aus Halle als diejenigen ausgewählt, die nun umgesetzt werden sollen.

Finanziert wird „Grüne Achse“ größtenteils aus dem Stadtumbau-Programm des Europäischen Fonds

Als „Paradestück“ des Entwurfs bezeichnete Landschaftsarchitekt Hans-Gerd Kleymann vom Büro Planerzirkel aus Halle die Neugestaltung des Rosalskyweges, aus dem parkende Autos künftig komplett verschwinden sollen. Zusätzliche Bäume, Granitpflaster, Bänke, Hochbeete und eine neue Treppe sollen das Areal aufwerten. Ein Vorhaben, das nach Ansicht der Planer nicht im Widerspruch zu den Ideen für einen Schulcampus zwischen Gymnasium und Kloster steht.

Finanziert wird die „Grüne Achse“ größtenteils aus dem Stadtumbau-Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre). Nachdem ein zweistufiges Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert wurde, hatte Weißenfels im Oktober 2017 den Bewilligungsbescheid erhalten. Das Vorhaben soll 1,6 Millionen Euro kosten, davon fließen 1,49 Millionen Euro über das Efre-Programm. Unklar bleibt indes, wann genau die Pläne für die „Grüne Achse“ im Zentrum verwirklicht werden sollen. „Der Zeitplan steht noch nicht“, sagte Andreas Bischoff, zuständiger Fachbereichsleiter bei der Stadt, im Ausschuss. (mz)