Gedenkstätte in Weißenfels

Gedenkstätte in Weißenfels: Wie weiter mit dem Heinrich-Schütz-Haus?

Weißenfels - Chancen und Perspektiven der Musikergedenkstätte standen im Mittelpunkt eines Treffens, das am vergangenen Wochenende im Weißenfelser Heinrich-Schütz-Haus stattfand. Das Museum hatte zu einem Strategie-Workshop eingeladen, den der Unternehmensberater Christoph Palmer ...

14.04.2016, 10:00

Chancen und Perspektiven der Musikergedenkstätte standen im Mittelpunkt eines Treffens, das am vergangenen Wochenende im Weißenfelser Heinrich-Schütz-Haus stattfand. Das Museum hatte zu einem Strategie-Workshop eingeladen, den der Unternehmensberater Christoph Palmer leitete.

Wie Robert Brückner, Leiter des städtischen Kulturamtes, weiter informierte, nahmen 24 Vertreter aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Tourismus an dem Treffen teil. Zu den Gästen in der Musikergedenkstätte in der Nikolaistraße gehörten die Leiter des Bach-Museums in Eisenach ebenso wie des Mendelssohn-Hauses Leipzig und des Leopold-Mozart-Zentrums in Augsburg. Die Teilnehmer berieten laut Brückner über die künftige Entwicklung des Heinrich-Schütz-Hauses, eine verstärkte touristische Anbindung sowie Möglichkeiten der Finanzierung. Erste Planungen richten sich bereits bis in das Jahr 2022, in dem sich der Todestag des Barockkomponisten zum 350. Mal jährt.

Seit Beginn dieses Jahres ist die Stadt Weißenfels Träger des Heinrich-Schütz-Hauses. Der Musikverein „Heinrich Schütz“ hatte die Trägerschaft nach fast 13 Jahren an die Kommune zurückgegeben, weil eine verlässliche Finanzierung des Hauses von Jahr zu Jahr schwieriger wurde. Stadt und Musikverein wollen künftig auf Grundlage einer Vereinbarung zur Musikergedenkstätte Heinrich-Schütz-Haus zusammenarbeiten. Das Papier ist am Donnerstag auch Thema der Sitzung des Kulturausschusses des Weißenfelser Stadtrates. (mz/ari)

Kulturausschuss des Stadtrates Weißenfels: Donnerstag, 14. April, 17 Uhr, Ratssaal am Kloster