Durchwachsene Bilanz

Durchwachsene Bilanz: „Der verkaufsoffene Sonntag war für uns eine Luftnummer“

Weißenfels - Der verkaufsoffene Sonntag zwischen 13 und 18 Uhr ist in den Geschäften der Weißenfelser Innenstadt auf unterschiedliche Resonanz der Kunden gestoßen. Das hat eine MZ-Umfrage am frühen Abend ergeben. Zufrieden mit dem Sonntag war Andrea Tischer, Geschäftsführerin des Sportecks in der Jüdenstraße. „Wir haben viel verkauft. Die Weißenfelser haben sich vom Wetter nicht abschrecken lassen und standen gleich um 13 Uhr vor der Tür. Outdoor-Schuhe und Funktionsjacken waren der Renner“, erzählte ...

Von Andreas Richter 15.04.2019, 06:41

Der verkaufsoffene Sonntag zwischen 13 und 18 Uhr ist in den Geschäften der Weißenfelser Innenstadt auf unterschiedliche Resonanz der Kunden gestoßen. Das hat eine MZ-Umfrage am frühen Abend ergeben. Zufrieden mit dem Sonntag war Andrea Tischer, Geschäftsführerin des Sportecks in der Jüdenstraße. „Wir haben viel verkauft. Die Weißenfelser haben sich vom Wetter nicht abschrecken lassen und standen gleich um 13 Uhr vor der Tür. Outdoor-Schuhe und Funktionsjacken waren der Renner“, erzählte sie.

Weniger erfolgreich war der Verkaufstag hingegen im westlichen Teil der Jüdenstraße. Dass die Stände der Straßenhändler des Ostermarktes bis dahin nicht reichten, hat sich offenbar negativ aufs Geschäft ausgewirkt. Halbwegs zufrieden war noch Olaf Necke, Inhaber des Uhren- und Schmuckgeschäfts in der Jüdenstraße 37. „Ein paar Leute waren schon da und haben auch etwas gekauft“, sagte er eine Stunde vor Ladenschluss.

„Der verkaufsoffene Sonntag war für uns eine Luftnummer“

Und er fügte hinzu: „Es wäre schön für uns, wenn sich die mobilen Händler über den gesamten Fußgängerboulevard verteilen würden.“ Dem konnte sich Ramona Bröckert, Inhaberin des Schreibwaren- und Geschenkartikelgeschäfts in der Jüdenstraße 41, nur anschließen.

„Der verkaufsoffene Sonntag war für uns eine Luftnummer“, musste sie feststellen. Was ihrer Meinung nach nicht nur mit dem schlechten Wetter zu tun hatte. „Wir geben uns alle Mühe, doch wir werden hier hinten echt benachteiligt“, meinte die Geschäftsfrau. (mz)