Digitalpakt für Schulen

Digitalpakt für Schulen: Weißenfels hofft auf rund 640.000 Euro

Weißenfels - Die Weißenfelser Schulen sollen in den kommenden Jahren digitaler werden. Der Kommune sind im Rahmen des Digitalpakts hierfür bereits Fördermittel in Höhe von rund 640.000 Euro in Aussicht gestellt worden. Die Summe macht das Landesbildungsministerium von der Schülerzahl abhängig. Das Land hat vom Bund insgesamt 137,5 Millionen für die Modernisierung von Schulen erhalten. Wobei der Schwerpunkt auf der digitalen Infrastruktur liegen ...

Von Alexander Kempf 26.09.2019, 08:30
Tablet im Klassenzimmer
Tablet im Klassenzimmer dpa

Die Weißenfelser Schulen sollen in den kommenden Jahren digitaler werden. Der Kommune sind im Rahmen des Digitalpakts hierfür bereits Fördermittel in Höhe von rund 640.000 Euro in Aussicht gestellt worden. Die Summe macht das Landesbildungsministerium von der Schülerzahl abhängig. Das Land hat vom Bund insgesamt 137,5 Millionen für die Modernisierung von Schulen erhalten. Wobei der Schwerpunkt auf der digitalen Infrastruktur liegen soll.

Die Stadt Weißenfels werde einen Fördermittelantrag erarbeiten und diesen bis zum offiziellen Abgabetermin im Frühjahr 2021 einreichen, kündigt Sprecherin Katharina Vokoun an. Für die Erarbeitung des Antrages seien zunächst Abstimmungen innerhalb der Verwaltung notwendig. Aber auch die Schulen sollen miteinbezogen werden. „Die Absprachen zur Ausstattung der Grundschulen mit IT-Infrastruktur und Breitbandanschlüssen stehen also noch ganz am Anfang“, sagt die Stadtsprecherin. Etwa 20 Prozent des erhofften Geldes dürfe für Ausstattung verwendet werden. Auch hier werde sich die Verwaltung mit den Schulen abstimmen.

Hohenmölsen stellt das Bildungsministerium für seine Schulen Fördergeld in Höhe von rund 145.000 in Aussicht, Lützen könnte bis zu 129.000 Euro erhalten und die Einheitsgemeinde Teuchern immerhin noch etwa 104.000 Euro. (mz)