30 Freikarten

30 Freikarten: Tickets für Ehrenamtliche

Weißenfels - Ein wenig überrascht war Katja Henze, als sie am Montagmittag vom Geschäftsführer der Stadtwerke Weißenfels, Ekkart Günther, und Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos) jeweils 30 Freikarten für die beiden Großveranstaltungen im Juli und August im Weißenfelser Schlosshof bekam. Die Stadtwerke stiften die Tickets anlässlich ihres 125. Gründungsjubiläums Mitte ...

Von Carmen Busch 29.06.2016, 07:30

Ein wenig überrascht war Katja Henze, als sie am Montagmittag vom Geschäftsführer der Stadtwerke Weißenfels, Ekkart Günther, und Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos) jeweils 30 Freikarten für die beiden Großveranstaltungen im Juli und August im Weißenfelser Schlosshof bekam. Die Stadtwerke stiften die Tickets anlässlich ihres 125. Gründungsjubiläums Mitte Juli.

„Es soll für die ein Dankeschön sein, die sich so zahlreich im Ehrenamt engagieren“, sagte der Oberbürgermeister. Ihm sei bewusst, dass es viele Weißenfelser im Ehrenamt gebe. „Uns ist es wichtig diejenigen zu bedenken, die sich für andere Menschen einsetzen“, betonte Risch. Dieses Zeichen der Dankbarkeit solle den Weißenfelsern die Wertschätzung der Stadt zeigen. „Es ist die richtige Gelegenheit, Danke zusagen“, sagte Risch.

Frage der Gerechtigkeit

Da vor allem die Gleichstellungsbeauftragte Katja Henze mit den verschiedenen Ehrenämtern in Weißenfels zusammenarbeite, übergaben die beiden Männer ihre die Karten zur Verteilung.

Henze selbst wird nun mit den verschiedenen Vereinen und Initiativen sprechen und eine Auswahl treffen. „Eine Frage der Gerechtigkeit kann es in diesem Fall nicht wirklich geben“, gab sie zu bedenken, schließlich gebe es mehr als 60 Weißenfelser, die im Ehrenamt tätig seien. „Vor allem gibt es viele, die nicht bekannt sind“, fügte Henze nachdenklich hinzu.

Zwei Karten für August übergab Henze vor Ort aber an zwei Ehrenämtler. Annett Rohte und Edeltraud Meinhardt engagierten sich für Flüchtlinge oder für das Frauenhaus und vertreten ihre Gruppen in der Öffentlichkeit. „Ich freue mich wirklich sehr über diese Anerkennung und so wird es den anderen auch gehen“, sagte Edeltraud Meinhardt überzeugt. (mz)