Planung für Advent in den Rosenhöfen

Planung für Advent in den Rosenhöfen: Sangerhäuser Glühweinseidel bekommt neues Motiv

Sangerhausen - Er war der Renner bei Advent in den Rosenhöfen im vergangenen Jahr und binnen kurzer Zeit ausverkauft. Die Rede ist vom Sangerhäuser Glühweinseidel, der 2015 erstmals angeboten wurde. In diesem Jahr wird das begehrte Trinkgefäß erneut bei Advent in den Rosenhöfen, am 9. Dezember, zu haben sein. Allerdings in einem neuen ...

Von Tina Edler

Er war der Renner bei Advent in den Rosenhöfen im vergangenen Jahr und binnen kurzer Zeit ausverkauft. Die Rede ist vom Sangerhäuser Glühweinseidel, der 2015 erstmals angeboten wurde. In diesem Jahr wird das begehrte Trinkgefäß erneut bei Advent in den Rosenhöfen, am 9. Dezember, zu haben sein. Allerdings in einem neuen Gewand.

Rund 50 Motivvorschläge sind dafür von den 7., 8. und 9. Klassen der Thomas-Müntzer-Ganztagsschule und der Heinrich-Heine-Sekundarschule bei der Werbeagentur „New Face“ eingegangen und nun ausgewertet worden. „Mein Festjahresrückblick 2016 in Sangerhausen“ lautete das Motto, das der Gewerbeverein als Initiator des Glühweinseidels vorgab. „Vom Frühlingserwachen über das Kobermännchenfest bis hin zum Sachsen-Anhalt-Tag konnten die Schüler ihren Ideen freien Lauf lassen“, erklärt Caroline Peche.

Gemeinsam mit „New Face“-Chefin Christina Griesing, Gaby Peche von „Teekunst“, Dana Pacia vom Institut Ritter und Daniel Schaube von der Sparkasse Mansfeld-Südharz wählte sie aus den Einsendungen sechs Zeichnungen aus. „Auf dem Glühweinseidel wird dann ein Mix aus verschiedenen Elementen dieser sechs Vorschläge erscheinen“, sagt Griesing. Wie das dann aussehen wird, wollen die Jurymitglieder Mitte Oktober präsentieren.

Bis dahin steht aber zumindest schon ein Detail fest: Der neue Seidel wird einen rot eingefärbten Glasfuß bekommen. Am Preis hingegen hat sich nichts geändert. Auch 2016 wird auf die Getränke im Seidel ein Pfand von drei Euro erhoben. So hat jeder die Wahl, sich das Pfandgeld wiederzuholen oder aber das Glas zu behalten.

Und weil die Nachfrage im vergangenen Jahr so groß war, sollen dieses Mal mehr Seidel produziert werden. „Wieviel genau, wissen wir noch nicht. Aber es werden auf jeden Fall mehr als die 1.600 Stück aus dem letzten Jahr“, verspricht Griesing. (mz)