Bezugsfertig im Spätherbst

„Dichtfest“ beim neuen Montessori-Kinderhaus in Sangerhausen

Montesorri-Kinderhaus Haus Sangerhausen
Montesorri-Kinderhaus Haus Sangerhausen (Foto: Felix Kalbe)

Sangerhausen/MZ - „Ein Richtfest kann jeder ausrichten - wir feiern ein Dichtfest“, sagte Gert Bufe, Geschäftsführer der gemeinnützigen Trägergesellschaft des Montessori-Kinderhauses in Sangerhausen. So wurde jetzt das frisch eingedeckte Dach mit einem Dichtfest gefeiert. Mit dabei waren viele aktuell betreute Kinder des Kinderhauses, deren Eltern sowie Mitarbeiter der am Neubau beteiligten Unternehmen.

Seit dem Jahr 2009 gibt es das Montessori-Kinderhaus, in Trägerschaft der Gemeinnützigen Frohe Zukunft Nordhausen GmbH, in Sangerhausen. Aktuell noch in der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße beheimatet, betreue die einzige nach Montessori-Pädagogik qualifizierte Einrichtung im Landkreis Mansfeld-Südharz Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt.

Barrierefreiheit besonders wichtig beim Kinderhaus

Neuer Standort des Kinderhauses wird in der Lengefelder Straße 10 in Sangerhausen sein. „Für unsere Schützlinge, aber auch für meine acht Kollegen war die tägliche Gruppenarbeit in einer historischen Villa eine besondere Zeit. Jedoch ist das Alltagsleben, über zwei Etagen hinweg, nicht immer leicht. Mit dem neuen Standort möchten wir der großen Nachfrage von Eltern Rechnung tragen. Das neue Montessori Kinderhaus wird optimal an die kindlichen Bedürfnisse angepasst“, so Nancy Köchert, Leiterin des Montessori- Kinderhauses. Besonders wichtig sei beim Neubau eine Barrierefreiheit, die bauliche Sicherheit, ein großer Garten, aber auch eine Verbesserung der Parkplatzsituation für die Eltern gewesen, so die 36-jährige Kinderhauschefin weiter. Derzeit sei das Betreuungsangebot der Einrichtung auf 45 Plätze ausgelegt. Im neuen Montessori-Kinderhaus könne man schon in diesem Jahr das Angebot um fünf integrative Plätze erweitern, heißt es.

Die Inbetriebnahme des Montessori Kinderhauses ist für Spätherbst diesen Jahres geplant. „Wir rechnen mit einem nahtlosen Übergang in unser neues Domizil ohne nennenswerte Einflüsse auf unser Betreuungsangebot. Was uns aber zu unserem Glück noch fehlt, sind neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Nancy Köchert abschließend.

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