Wahl

Bürgermeisterkandidat Ronny Kluge möchte Brücken in Nemsdorf sanieren

Der Bewerber will keine falschen Versprechungen machen.

Von Luisa König 13.05.2022, 18:00
Ronny Kluge möchte Bürgermeister von Nemsdorf-Göhrendorf werden.
Ronny Kluge möchte Bürgermeister von Nemsdorf-Göhrendorf werden. (Foto: Luisa König)

Nemsdorf-Göhrendorf/MZ - „Das Dorf liegt mir am Herzen, deswegen möchte ich es erhalten und fördern“, sagt Ronny Kluge. Der 41-Jährige tritt am 22. Mai zur Bürgermeisterwahl in Nemsdorf-Göhrendorf an und hofft auf einen Sieg.

Der Nemsdorfer absolvierte ursprünglich eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker und eröffnete 2007 seine eigene Firma im Ort. Zudem leitet Kluge seit einiger Zeit einen Hüpfburgverleih. Zeit sollte er als Bürgermeister genug haben. „Wäre ich Angestellter, hätte ich mich nicht zur Wahl aufstellen lassen“, sagt Kluge. Durch seine Selbstständigkeit und sein verlässliches Team, könne er Termine flexibel wahrnehmen.

Einen weiteren Vorteil sieht er darin, dass er sein ganzes bisheriges Leben in Nemsdorf-Göhrendorf verbracht hat und jeden kennt. „Ich bin mittendrin und immer dabei, kommuniziere viel. Die Leute können herkommen und mit mir reden“, sagt der Unternehmer. Dabei würde es schließlich nicht nur um seine Meinung, sondern auch die der Bürger gehen.

Wie die kommunalen Strukturen aufgebaut sind, wisse Kluge. Seit 2009 ist er, mit einer kurzen Unterbrechung aufgrund der Firmengründung, im Gemeinderat: „Die Grundkenntnisse sind vorhanden, das ist wichtig für die Wahl.“ Zudem ist er Vereinschef im Verein der Nemsdorfer Pfingstburschen. „Gerade die Vereinsarbeit ist wichtig und muss erhalten bleiben“, betont Kluge. Ansonsten habe der 41-Jährige durchaus Ideen, was im Dorf gemacht werden könne. Doch zu viel sagen möchte er nicht: „Wir könnten das und das machen aber gleichzeitig können wir nichts versprechen, was wir nicht umsetzen können“, sagt Kluge. Dennoch gebe es ein paar Themen, die er in Angriff nehmen möchte. So zum Beispiel die Erneuerung der Brücken im Ort, das Pflanzen von Bäumen oder das Setzen von 30er Schildern vor Schulen. „Bei manchen Themen sind uns aber leider einfach die Hände gebunden, wenn das Land nichts macht“, sagt der Unternehmer. Deswegen sei es ihm wichtig, zumindest in der Gemeinde zusammen an einem Strang zu ziehen und eng mit dem Gemeinderat zusammenzuarbeiten. Eine Sache wolle der parteilose Einzelbewerber aber definitiv versprechen: „Ich werde langsamer reden.“ Daran arbeite er gerade aktiv, damit ihn auch jeder versteht.

Die Gemeinden Barnstädt und Nemsdorf-Göhrendorf wählen am 22. Mai ihren Bürgermeister. MZ stellt an dieser Stelle die sechs Kandidaten vor.