Brandschutz

Abgabe für die Feuerwehr: Sollen sich Bürger an Kosten beteiligen?

Könnten angesichts knapper Kassen die Bürger an den Kosten für die freiwilligen Retter beteiligt werden? Warum Pläne aus dem Burgenlandkreis für eine jährliche Abgabe für die Feuerwehr im Landkreis Harz ein heiß diskutiertes Thema ist.

Von Uta Müller 17.11.2022, 15:45
 Feuerwehrleute in Quedlinburg beim Löschen eines Feuers in einer Lagerhalle im Augustinern.     Der Vorstoß zweier Bürgermeister im Burgenland, ob die Einwohner mit einer Feuerwehrabgabe an den Kosten für die Feuerwehr beteiligt werden können, sorgt auch im Landkreis Harz für Aufmerksamkeit.
Feuerwehrleute in Quedlinburg beim Löschen eines Feuers in einer Lagerhalle im Augustinern. Der Vorstoß zweier Bürgermeister im Burgenland, ob die Einwohner mit einer Feuerwehrabgabe an den Kosten für die Feuerwehr beteiligt werden können, sorgt auch im Landkreis Harz für Aufmerksamkeit. Foto: Holger Mücke

Landkreis Harz/MZ - Ein brennender Dachstuhl muss gelöscht werden, jemand muss aus einem Unfallauto rausgeschnitten werden, Ufer müssen mit Sandsäcken vor Hochwasser geschützt werden: Die Einsatzgebiete der Feuerwehr sind vielfältig. Die Feuerwehrleute brauchen Technik, Bekleidung und Atemschutzgeräte. All das kostet, und die kommunalen Kassen sind leer. Soll jeder Bürger zehn Euro pro Jahr für die Feuerwehr berappen? Geplant ist so etwas in Weißenfels und Naumburg. Dort prüft man gerade, ob so eine Feuerwehrabgabe rechtlich möglich ist. Eine Entscheidung soll es in diesem Jahr nicht mehr geben. Wäre so eine Feuerwehrabgabe auch ein Modell für den Landkreis Harz?

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