Endlich auf der Zielgeraden

Wieder fit für das neue Schuljahr

Die Arbeiten im Gebäude der Grundschule „Am Heinrichsplatz“ stehen vor dem Abschluss. Was bis Schuljahresbeginn noch fertig sein soll.

Von Petra Korn
Madlen Braune, Auszubildende bei der Firma Zwies, beim Aufmaß für das Anbringen der Fußbodenleisten im Speiseraum. Foto: Korn

Quedlinburg - Die Innentüren werden noch eingebaut, die Fußbodenleger bringen im Schulgebäude der Grundschule „Am Heinrichsplatz“ gerade die Abschlussleisten an, die Sanitäranlagen werden jetzt komplettiert. „Aus unserer Sicht steht einer Nutzung zu Beginn des neuen Schuljahres nichts im Wege“, sagt Volker Barth im Fachbereich Bauen der Stadt Quedlinburg. Die Welterbestadt ist Auftraggeber für die umfangreichen Arbeiten am Schulhaus, die nun vor dem Abschluss stehen. „Jetzt ist vom Dachstuhl bis runter zum Keller alles wirklich einmal saniert“, fasst Volker Barth zusammen.

Und fügt hinzu: „Um das klarzustellen: Wir bauen hier nicht seit 2017.“ Damals habe eine Decke verstärkt werden sollen, um Werkbänke aus einem Raum im Keller ins Dachgeschoss bringen und dort aufstellen zu können. Das habe wegen zu großer Schäden am Gebäude, die dann festgestellt worden seien, nicht funktioniert. „2017, 2018 und im ersten Halbjahr 2019 haben wir Erkundungen gemacht, Planungen und Ausschreibungen gemacht. Mit der Komplettsanierung haben wir im September 2019 begonnen“, legt Volker Barth dar und verweist auch auf den finanziellen Rahmen. „Wir haben ein Budget von 1,8 Millionen Euro. Nach jetzigem Kenntnisstand werden wir es schaffen, in diesem Budget für das Gebäude zu bleiben und auch noch einige Wünsche der Hort- und Schulleitung umzusetzen.“

image_257-6550465_0430014406843.jpgAuch das Außengelände soll neu gestaltet werden.(Foto: Korn)49fl4625989Rvf9hV34D243sTg4

Zu diesen Wünschen zähle beispielsweise das Anbringen von Wandbelägen in den Fluren in allen Etagen: vom komplett neuen Dachgeschoss, wo der Hort und die Schulbibliothek Platz finden, bis ins Erdgeschoss, wo auch ein neuer Haupteingangsbereich zum Schulhaus geschaffen wurde. Wände und Fußböden sind in allen Räumen auf allen anderen Ebenen erneuert, Böden leuchten beispielsweise in Blau oder Orange, helles Gelb schmückt die Wände, im Hortbereich sind es auch Grüntöne. Neu sind ebenso die Leitungen im Gebäudeinneren. „Brandmeldeanlage, Rettungsweg- und Notbeleuchtung, Einbruchmeldeanlage - alles ist bereits eingebaut und funktioniert auch“, sagt Volker Barth.

Sogar eine Dusche im Keller

Weiteres Geld aus dem Haushalt 2022 einplanen

Und fügt hinzu: „Um das klarzustellen: Wir bauen hier nicht seit 2017.“ Damals habe eine Decke verstärkt werden sollen, um Werkbänke aus einem Raum im Keller ins Dachgeschoss bringen und dort aufstellen zu können. Das habe wegen zu großer Schäden am Gebäude, die dann festgestellt worden seien, nicht funktioniert. „2017, 2018 und im ersten Halbjahr 2019 haben wir Erkundungen gemacht, Planungen und Ausschreibungen gemacht. Mit der Komplettsanierung haben wir im September 2019 begonnen“, legt Volker Barth dar und verweist auch auf den finanziellen Rahmen. „Wir haben ein Budget von 1,8 Millionen Euro. Nach jetzigem Kenntnisstand werden wir es schaffen, in diesem Budget für das Gebäude zu bleiben und auch noch einige Wünsche der Hort- und Schulleitung umzusetzen.“

Auch das Außengelände soll neu gestaltet werden.
(Foto: Korn)

Zu diesen Wünschen zähle beispielsweise das Anbringen von Wandbelägen in den Fluren in allen Etagen: vom komplett neuen Dachgeschoss, wo der Hort und die Schulbibliothek Platz finden, bis ins Erdgeschoss, wo auch ein neuer Haupteingangsbereich zum Schulhaus geschaffen wurde. Wände und Fußböden sind in allen Räumen auf allen anderen Ebenen erneuert, Böden leuchten beispielsweise in Blau oder Orange, helles Gelb schmückt die Wände, im Hortbereich sind es auch Grüntöne. Neu sind ebenso die Leitungen im Gebäudeinneren. „Brandmeldeanlage, Rettungsweg- und Notbeleuchtung, Einbruchmeldeanlage - alles ist bereits eingebaut und funktioniert auch“, sagt Volker Barth.

Sogar eine Dusche im Keller

Mit dem Einbau einer Dusche im Kellergeschoss ist ein weiterer Wunsch der Schule erfüllt worden. In diesem Geschoss muss noch die alte Hebeanlage für das Abwasser zurückgebaut werden, die nun, mit dem neu gebauten Kanalanschluss, nicht mehr erforderlich ist, erläutert Barth. Neu - und auf städtischem Grundstück verlegt - sind auch alle anderen Ver- und Entsorgungsleitungen - bis hin zum schnellen Internetanschluss.

Ursprünglich war vorgesehen, die für den Leitungsbau in Anspruch genommenen Schulhofflächen lediglich zu reparieren, erklärt Volker Barth. Hort- und Schulleitung hätten dann in einem Gespräch mit dem Oberbürgermeister „noch einmal auf Bekanntes aufmerksam gemacht: dass die Sandsteinmauer, die den Schulhof begrenzt, nicht mehr intakt ist, es auf den Pflasterflächen Senkungen gibt, in denen das Wasser steht, dass ohnehin ein neues Kompakt- und ein zusätzliches Spielgerät vorgesehen ist.“ Der Oberbürgermeister habe entschieden, dass auch die Außenanlage erneuert werden solle.

Weiteres Geld aus dem Haushalt 2022 einplanen

Dafür, sagt Volker Barth, steht ein zusätzliches Budget von 260.000 Euro zur Verfügung. Mit diesem Geld sollen unter anderem die Sandsteinmauer saniert sowie die Überdachung im Hof überarbeitet und mit einer neuen Beleuchtung versehen werden. Die - künftig befahrbare - Hofbefestigung soll neu gestaltet und auch Leerrohre für Leitungen für den noch vorgesehenen neuen Mehrzweckbau sollen bereits mitverlegt werden. Vorgesehen ist, für diesen Neubau in den Haushalt 2022 Geld für die Planung einzustellen und den Bau dann in den Folgejahren umzusetzen. Im Zuge der Arbeiten in den nächsten Wochen sollen auch die Einfriedung zur Straße hin weggenommen und durch einen Zaun ersetzt werden sowie die Eingangstreppe am Schulhaus überarbeitet werden. Zum Teil sind die Aufträge für die Arbeiten schon erteilt, für andere erfolgt jetzt die Ausschreibung.

Klassenräume sollen künftig nicht nur mit Ziffern, sondern auch jeweils mit einem kleinen Bild gekennzeichnet sein.
(Foto: Korn)

„Wenn alles ohne Probleme bei den Ausschreibungen und der Materialbeschaffung läuft, sind wir uns sicher, dass wir auch mit den Arbeiten an den Außenanlagen zum Schuljahresbeginn fertig sind“, sagt Volker Barth. „Ansonsten gibt es einen Plan B, so dass wir wirklich mit dem neuen Schuljahr beginnen können.“ Dann können die 115 Mädchen und Jungen, die am Ausweichstandort in der ehemaligen Grundschule Süderstadt lernen, gemeinsam mit ihren Lehrern und Horterziehern ihr Schulhaus wieder in Besitz nehmen. (mz)