Unterzeichnung

Walzengießer aus Quedlinburg wollen den Kindersport fördern

Was Firma und Kita-Sportbeirat vereinbart haben.

Von Petra Korn
Die Geschäftsführer Martin Schrumpf und Johannis Feibig, TSG-Vorsitzender Konrad Sutor und Sportbeirats-Mitglied Petra Pätz aus der Kita ?Süderstadt - Anne  Frank? (v.l.).
Die Geschäftsführer Martin Schrumpf und Johannis Feibig, TSG-Vorsitzender Konrad Sutor und Sportbeirats-Mitglied Petra Pätz aus der Kita ?Süderstadt - Anne Frank? (v.l.). Foto: Korn

Quedlinburg/MZ - Oft werde eine erste Mannschaft unterstützt, dass sich nun „eine Firma zu dieser Strategie bekennt, ist aller Ehren wert“, sagt Konrad Sutor, Vorsitzender der TSG GutsMuths 1860 Quedlinburg. Die Firma - das ist die Walzengießerei und Hartgusswerk Quedlinburg GmbH (WHQ), und die Strategie ist die spezielle Förderung des Sports für Kindergartenkinder. Johannes Feibig, Geschäftsführer der WHQ, und Konrad Sutor für den Kita-Sportbeirat haben jetzt einen unbefristeten Sponsoringvertrag unterzeichnet.

Laut diesem unterstützt das Unternehmen den Kindersport jährlich mit einer vierstelligen Summe. „Damit haben wir für diesen Bereich eine gute Sicherheit“, freut sich Konrad Sutor. Es ist nicht das erste Engagement des Unternehmens. Martin Schrumpf, ebenfalls WHQ-Geschäftsführer, hatte sich dafür engagiert, dass die blinden und sehbehinderten Showdown-Sportler der TSG unterstützt werden - bereits seit Jahren. Das, sagt Johannes Feibig, wollte das Unternehmen „ein bisschen weiterentwickeln“ und sei dabei mit Konrad Sutor ins Gespräch gekommen über die Kindergarten-Wettbewerbe. „Das hat uns angesprochen“, so Johannes Feibig.

Den Kindern noch mehr Angebote machen

Ausgehend von einem Kinderlauf im Rahmen des Quedlinburger Waldlaufes und über den Lauf mit dem eigens entwickelten Maskottchen Quedel „haben wir gedacht, wir müssen den Kindern noch mehr Angebote machen“, berichtet Konrad Sutor. Ein Kita-Sportbeirat wurde gegründet, die Kindergärten sind seither zu vier Wettbewerben im Jahr aufgerufen: im Februar/März zur Kita-Olympiade, bei der vielfältigste Bewegungsanforderungen an die Kinder gestellt werden, im Mai zum Quedel-Lauf, im Sommer anfangs zum Laufrad- und Roller-Wettbewerb, inzwischen zum Mini-Sportabzeichen, und im Herbst zum Herbstcrosslauf, listet Konrad Sutor auf. Die Veranstaltungen hätten sich etabliert, die Kinder bereiten sich darauf vor. „So haben wir eine gute Anregung gegeben, dass Sport schon bei den Jüngsten dazugehört. Und die Grundschullehrer, die solche vorgebildeten Kinder in ihre Klassen bekommen, freuen sich auch.“

Mit dem jetzt unterzeichneten Vertrag könne nun das Sport-Jahr langfristig gestaltet werden, für dass auch Medaillen oder kleine Pokale zu stellen seien. „Dass wir das nun mit einer solchen Summe abgesichert wissen, freut uns sehr“, sagt Konrad Sutor. Der Kindersport sei „eine tolle Sache“, so Johannes Feibig. „Wir freuen uns, dass Sie das tun.“