Exponat in der Baustelle

Mittelalterliches Schaugefängnis ist auf den Stiftsberg in Quedlinburg zurückgekehrt

Warum der Raubgrafenkasten abgebaut werden und zwischenzeitlich sogar auf Reisen gehen musste.

Von Petra Korn 26.09.2022, 11:50
Mario Giesecke (l.) und Frank Habenreich haben den Raubgrafenkasten wieder aufgebaut und bringen jetzt die Beschläge an.
Mario Giesecke (l.) und Frank Habenreich haben den Raubgrafenkasten wieder aufgebaut und bringen jetzt die Beschläge an. Foto: Korn

Quedlinburg/MZ - Prüfend vergleicht Frank Habenreich die Kennzeichnung des Beschlages mit den Unterlagen, die er und sein Kollege Mario Giesecke im März vergangenen Jahres gefertigt haben. Damals haben die beiden Zimmerer der Werkstätten für Denkmalpflege den Raubgrafenkasten im Museum auf dem Quedlinburger Stiftsberg abgebaut. Jetzt sind die beiden dabei, das mittelalterliche Schaugefängnis wieder aufzustellen. „Zwischendurch“, sagt Frank Habenreich mit einem Schmunzeln, „haben wir die Stabkirche Stiege ab- und wieder aufgebaut.“ Um das auch über den Raubgrafenkasten sagen zu können, fehlen nur noch wenige Beschläge.

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