Integration

Landrat Skiebe heißt zwölf neue Staatsbürger im Harz willkommen: Aus Ukraine, Vietnam, Rumänien, Ungarn und Ägypten

Halberstadt - Wenige Wochen vor den Weihnachtsfeiertagen hat es für fünf Frauen, drei Männer und vier Kinder bereits einen anderen Grund zur Freude gegeben: Am Dienstag haben sie sie in einer Feierstunde im Halberstädter Landratsamt ihre Einbürgerungsurkunden ...

13.12.2019, 06:56

Wenige Wochen vor den Weihnachtsfeiertagen hat es für fünf Frauen, drei Männer und vier Kinder bereits einen anderen Grund zur Freude gegeben: Am Dienstag haben sie sie in einer Feierstunde im Halberstädter Landratsamt ihre Einbürgerungsurkunden erhalten.

Zu den neuen Bürgern im Landkreis Harz gehört Mariya Kordonska. Sie wuchs in der Ukraine auf und absolvierte dort eine Ausbildung zur Krankenschwester. Im Mai 2003 zog sie nach Deutschland und arbeitete seither ehrenamtlich und unter anderem für das Schülerfreizeitzentrum in Wernigerode. Inzwischen ist sie als Produktionshelferin tätig und lebt in Wernigerode.

Neue deutsche Staatsbürger stammen aus der Ukraine, Vietnam, Rumänien, Ungarn und Ägypten

Aus Vietnam stammt Mai Anh Tran. Sie kam 1998 mit ihrer Familie nach Deutschland und lebte zuerst in Zwickau. Nach dem Abitur begann sie in Wernigerode Tourismusmanagement zu studieren. Hier lebt die Studentin auch seit 2016.

Mit ihrer Familie reiste Theodora Both im Jahr 2011 aus Rumänien nach Deutschland. Sie besucht derzeit das Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Halberstadt und absolviert voraussichtlich 2021 ihren Abschluss. Theodora Both ist sehr spracheninteressiert und belegt unter anderem einen Französisch- und einen Spanisch-Kurs an der Kreisvolkshochschule.

Andras Varadi aus Ungarn machte das Abitur in deutscher Sprache, bevor er ein Studium begann

Andras Varadi stammt aus Ungarn und hatte hier schon früh Berührungspunkte zur deutschen Sprache und Kultur. Nach dem Erwerb des deutschen Sprachdiploms und dem Abitur in deutscher Sprache im Jahr 2002 studierte er Verkehrsingenieurswesen.

2011 kam Varadi nach Deutschland. Mit seiner Familie lebt er in Wernigerode. Seine Frau Nikoletta Mezner wird ebenfalls eingebürgert. Sie wuchs auch in Ungarn auf und studierte Betriebswirtschaftslehre. Sie arbeitet wie ihr Mann bei der Firma Nemak in Wernigerode. Die beiden Kinder des Ehepaares werden ebenfalls eingebürgert.

Mohamed Elsayed Saleh Fattouh wuchs in Ägypten auf. Er schloss dort die Schule und sein Studium in Pädagogik und Sport ab. Nach seiner Hochzeit im Jahr 2012 reiste er 2013 nach Deutschland und lebt seitdem mit seiner Familie in Wernigerode. Er arbeitet bei Thyssen-Krupp in Ilsenburg.

„Die Einbürgerung ist für Sie ein wichtiger Schritt“, sagte Landrat Martin Skiebe (CDU) zu den neuen Bürgern bei der feierlichen Veranstaltung.

„Sie leben zum Teil schon lange in Deutschland, haben sich mit der Kultur und den Menschen hier vertraut gemacht und bringen dabei auch vieles Ihrer eigenen Herkunft mit. Behalten Sie sich diese Vielfältigkeit und bringen Sie sich ein, um unsere Gesellschaft mitzugestalten“, so Martin Skiebe. (mz)