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Konzentration auf öffentliche Infrastuktur im WelterbeFörderung in Quedlinburg: Kein Geld für Privatsanierer?

Wurden in den vergangenen Jahrzehnten vor allem private Vorhaben im Welterbe gefördert, geht es jetzt um die öffentliche Infrastruktur in Quedlinburg. Warum nun Fördergeld umgeschichtet wird und was das für andere Vorhaben bedeutet.

Von Petra Korn und Uwe Kraus 10.03.2023, 18:00
Bereits notgesichert: das Denkmal Steinweg 26 in Quedlinburg. Ein Investor möchte das Barockhaus sanieren, hier Wohnungen schaffen.
Bereits notgesichert: das Denkmal Steinweg 26 in Quedlinburg. Ein Investor möchte das Barockhaus sanieren, hier Wohnungen schaffen. (Foto: Korn)

Quedlinburg/MZ - Um den Schlosskrug https://www.mz.de/lokal/quedlinburg/traditionsgaststaette-in-quedlinburg-seit-ddr-schliesst-nach-mehr-als-50-jahren-abschied-vom-schlosskrug-3511409?reduced=true in Quedlinburg sanieren zu können, soll Fördergeld umgeschichtet werden. Das wirft für Steffen Köhnke, der ein Denkmal in der Welterbestadt sanieren will, Fragen auf: Was bedeutet es, wenn für die Sanierung des Schlosskrugs Fördergeld umgelenkt wird, das für Privatprojekte bestätigt war? Was wird mit diesen privaten Projekten? Dass die Sanierung auf dem Stiftsberg „viel Geld kostet, ist klar. Ich bin gebürtiger Quedlinburger, und es ist nicht so, dass ich das nicht schätze. Aber wenn man Projekte von Bauherren, die mit viel Mühe und Herzblut dabei sind, so wegwischt, finde ich das schon schade“, sagt Steffen Köhnke.

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