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Neue Wege gegen Fachkräftemangel Besondere Initiative beim DRK: Warum zwei junge Frauen aus Kamerun in Quedlinburg für Senioren da sind

Der DRK-Kreisverband Quedlinburg-Halberstadt geht auch neue Wege, um dem Fachkräftemangel in der Pflege zu begegnen - und setzt dabei neben heimischen ebenso auf internationale Fachkräfte: Zwei junge Frauen aus Kamerun haben hier ihre Ausbildung begonnen. Warum sie sich dafür entschieden haben, und wie die ersten Monate gelaufen sind.

Von Petra Korn 09.01.2026, 12:00
Verstehen sich gut: Erika Obst, Bewohnerin des DRK-Seniorenzentrums „Zum Pölkentor“ in Quedlinburg, und die beiden Auszubildenden  zur Pflegefachfrau, Erika Jessika Ngo Biliemle (l.) und Carole Engoung Bekolo.
Verstehen sich gut: Erika Obst, Bewohnerin des DRK-Seniorenzentrums „Zum Pölkentor“ in Quedlinburg, und die beiden Auszubildenden zur Pflegefachfrau, Erika Jessika Ngo Biliemle (l.) und Carole Engoung Bekolo. Foto: Korn

Quedlinburg/MZ. - Erika Obst freut sich über das Angebot der beiden künftigen Pflegefachfrauen, sie an die nachmittägliche Kaffeetafel zu begleiten. „Wir verstehen uns gut“, erklärt die Seniorin, die im Seniorenpflegezentrum „Zum Pölkentor“ in Quedlinburg lebt. Mit einem verschmitzten Lächeln fügt sie hinzu, dass eine der beiden jungen Frauen und sie selbst ja auch den gleichen Vornamen hätten. Senioren wie Erika Obst morgens in der Pflege bis hin zum Frühstück zu betreuen, zählt zu den Aufgaben, die Erika Jessika Ngo Biliemle und Carole Engoung Bekolo bereits selbstständig erfüllt haben. Jetzt, in ihrer zweiten Praxiszeit im Seniorenzentrum, sind sie in die Spätschicht gewechselt.