Impfung für Personal in Arztpraxen

Impfung für Personal in Arztpraxen: Wieso auch Jüngere Angebote erhalten

Weißenfels/Naumburg - Mitarbeiter von Kliniken, die nicht auf Covid-Stationen arbeiten, bekommen jetzt im Burgenlandkreis die Möglichkeit, sich mit dem Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca impfen zu lassen. Gleiches trifft auf Mitarbeiter von Arztpraxen zu. Darüber informierte Landrat Götz Ulrich (CDU) am Mittwoch während der Corona-Pressekonferenz der ...

Von Torsten Gerbank
Eine Frau erhält eine Impfung (Symbolbild)
Eine Frau erhält eine Impfung (Symbolbild) dpa

Mitarbeiter von Kliniken, die nicht auf Covid-Stationen arbeiten, bekommen jetzt im Burgenlandkreis die Möglichkeit, sich mit dem Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca impfen zu lassen. Gleiches trifft auf Mitarbeiter von Arztpraxen zu. Darüber informierte Landrat Götz Ulrich (CDU) am Mittwoch während der Corona-Pressekonferenz der Kreisverwaltung.

Neuer Personenkreis

Der genannte Impfstoff darf in Deutschland nur Personen unter 65 Jahre geimpft werden. Zuletzt sind mit ihm aus dem Personenkreis mit höchster Priorität jene Frauen und Männer geimpft worden, die in die genannte Alterskategorie fallen. Das sind laut Ulrich „relativ wenige“. Nun könne bei der Verabreichung der Injektionen mit diesem Impfstoff der Kreis der Menschen, die bei der Impfnotwendigkeit in die höchste Priorität fallen, erstmals verlassen werden.

Mitarbeiter von Arztpraxen seien in das Impfzentrum Zorbau eingeladen worden, um sich immunisieren zu lassen. Wenn Mitarbeiter von Arztpraxen und aus Krankenhäusern geimpft sind, dann sollen aus dem Kreis der Menschen mit zweithöchster Priorität jene in Gemeinschaftseinrichtungen folgen. Konkret sprach Ulrich Heime und ambulante Einrichtungen für geistig Behinderte an. Dort sollen dann Impfangebote unterbreitet werden. Diese Verfahrensweise gelte zunächst nur für den Impfstoff von Astrazeneca.

Einladung per Brief

Derzeit werde im Landkreis Impfstoff anderer Hersteller angespart, um ab 1. März hochbetagte Menschen auch in den Gemeinden direkt vor Ort impfen zu können. Impfungen soll es zunächst in den Verbandsgemeinden Wethautal und Unstruttal geben und dann in der Gemeinde Elsteraue. Zudem soll im Anschluss ein Impfangebot in Lützen an diese Menschen unterbreitet werden. Zudem sagte Landrat Ulrich deutlich: Auch in den übrigen Gemeinden und Städten wie Zeitz, Weißenfels und Naumburg wird es diese Impfangebote in Wohnortnähe für hochbetagte Menschen geben, werden Einladungen verschickt.

Die Termine, so Ulrich, werden bekanntgegeben, wenn, auf das Territorium zugeschnitten, genügend Impfstoff vorhanden ist. „Die Impfstoffmenge bestimmt, welche Gemeinde am ehesten dafür geeignet ist, als nächstes an die Reihe zu kommen“, so Ulrich. Menschen ab 80 Jahren werden per Brief angeschrieben und zu den Impfterminen eingeladen. Für das Wethautal, so der Verwaltungschef, seien die Briefe bereits versandt worden. Die Summe der Erstimpfungen im Burgenlandkreis hat das Land am Donnerstag mit 4.125, die der Zweitimpfungen mit 3.126 angegeben. (mz)