Geologie

Forscher pilgern im Kösener Kalkwerk auf den Spuren der Eiszeit

Geowissenschaftler der Uni Jena machen oft Station und Laien so manche Entdeckung.

Von Andreas Löffler 22.03.2022, 08:53
Hobbygeologe Armin Serfling zeigt Muschel- und Schneckenüberreste aus dem Muschelkalk-Zeitalter; links erhalten als Steinkern, rechts mit „Ersatzschalen“ aus Coelestin.
Hobbygeologe Armin Serfling zeigt Muschel- und Schneckenüberreste aus dem Muschelkalk-Zeitalter; links erhalten als Steinkern, rechts mit „Ersatzschalen“ aus Coelestin. (Foto: Andreas Löffler)

Bad Kösen/Jena - Sie ist eine faszinierende Wissenschaft, diese Geologie - gibt sie uns doch Aufschluss darüber, was sich vor Hunderttausenden, ja, vielen Millionen Jahren auf der Erde abgespielt hat. Auch die 30 Studierenden der Geo- sowie Bio-Wissenschaften von der Uni Jena, die unlängst in Begleitung ihrer Dozenten Dr. Thomas Voigt und Dr. Peter Frenzel auf einer Exkursion das Kalkwerk Bad Kösen besuchten, stießen dort auf höchst spannende Zeugnisse der Vergangenheit: Etwa auf die Spuren und Ablagerungen von Elster- sowie Saale-Eiszeit und den mit ihnen verbunden, aus dem Norden kommenden Eis-„Vorstößen“ bis in unsere Region hinein vor 450.000 beziehungsweise 300.000 Jahren.

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