Landwirtschaft

Selbst ist der Bauer: Der Trend geht zur Direktvermarktung

Ein Hof in Schnellroda im Saalekreis öffnet einen neuen Laden, ein Landwirt in Gröst wird für seine Fleischerei beim Gründerpreis ausgezeichnet. Doch ein Allheilmittel ist der Selbstverkauf nicht für alle Bauern.

Von Robert Briest Aktualisiert: 20.06.2022, 14:58
Monika und Holger von Ende vermarkten ihr Wildfleisch im eigenen Hofladen in Schnellroda.
Monika und Holger von Ende vermarkten ihr Wildfleisch im eigenen Hofladen in Schnellroda. Fotos: Robert Briest

Schnellroda/Gröst/MZ - Nur wenige Würste hängen bisher an den Haken hinter der modernen Glastheke, doch der Fleischgeruch in dem kleinen Raum auf dem Hof der Familie von Ende ist schon kräftig. Einst war dies eine Garage, am Samstag öffnet dort der einzige Lebensmittelhandel in Schnellroda. Schwerpunkt Wildprodukte. 2008 hat das Paar, das unüberhörbar aus Franken zugezogen ist, den Hof übernommen. Sie bauten eine kleine Geflügelzucht auf. Hühner, Gänse und Enten, die sie an Privatleute verkaufen. Holger von Ende bietet zudem Dienstleistungen für Landwirtschaftsbetriebe an – und ist Jäger. Seine Frau Monika erzählt: „Weil wir nicht alles selbst essen wollten, kam uns die Idee zum Wildverkauf.“

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