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Bürgerinitiative hat Erfolg Lärmschutz an L178n: Technik aus den Niederlanden soll für Ruhe in Merseburg-Süd sorgen

Lange hat eine Bürgerinitiative im Süden von Merseburg für verbesserten Lärmschutz an der L178n gekämpft. Jetzt rüstet Sachsen-Anhalt nach und setzt dabei auf eine in Deutschland bisher einmalige Innovation aus den Niederlanden.

Von Robert Briest 29.11.2025, 11:50
Die Lamellen sollen es richten: 4Silence-Mitinhaber Mirco Efkemann, Ministerin Lydia Hüskens, Mirco Stein von der Bürgerinitiative und der Landtagsabgeordnete Konstantin Pott (v. l.) begutachten die Diffraktoren.
Die Lamellen sollen es richten: 4Silence-Mitinhaber Mirco Efkemann, Ministerin Lydia Hüskens, Mirco Stein von der Bürgerinitiative und der Landtagsabgeordnete Konstantin Pott (v. l.) begutachten die Diffraktoren. Foto: Robert Briest

Merseburg/MZ. - „Was Sie hier sehen, ist bisher so in Deutschland noch nicht gemacht worden. Wir haben da rumexperimentiert“, deutet Sachsen-Anhalts Verkehrsministerin Lydia Hüskens auf die erweiterte Lärmschutzwand an der Südumfahrung von Merseburg. Seit der Eröffnung der L178n 2019 ist die akustische Belastung der Anwohner in Merseburg-Süd und Kötzschen durch den Verkehr ein Dauerthema. Eine Bürgerinitiative gründete sich, reichte eine Petition im Landtag ein und beklagte, die bisherige Schutzwand sei zu niedrig und zu kurz. Nun erfolgt die bauliche Reaktion des Landes.