Hilfsfristen im Rettungsdienst

Jeder siebte Rettungswagen kommt im Saalekreis zu spät: Was die Gründe sind

Innerhalb von zwölf Minuten sollen Rettungswagen am Einsatzort sein. Warum das nicht immer gelingt und wie auch Bürger ihren Beitrag dazu leisten können.

Von Laura Nobel Aktualisiert: 06.07.2022, 15:42
Bei dem Busunglück auf der A9 im Jahr 2019 mussten zahlreiche Rettungswagen gleichzeitig ausrücken.
Bei dem Busunglück auf der A9 im Jahr 2019 mussten zahlreiche Rettungswagen gleichzeitig ausrücken. (Foto: Katrin Sieler)

Merseburg/MZ - Wenn ein Notruf abgesetzt wird, muss es schnell gehen. Innerhalb von zwölf Minuten sollen Rettungswagen am Einsatzort sein. Nach Vorgaben des Landes sollen diese in mindestens 95 Prozent der Fälle die Hilfsfrist einhalten. Im südlichen Saalekreis lag diese Quote im vergangenen Jahr bei 86,5 Prozent. Das liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt von knapp 83 Prozent. Lediglich die Stadt Dessau-Roßlau (91,7 Prozent) und der Altmarkkreis Salzwedel (86,6 Prozent) schnitten noch besser ab. Das ergab eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Rüdiger Erben (SPD). Bei Notarzteinsätzen kommt der Saalekreis auf rund 95,7 Prozent, hier beträgt die Hilfsfrist 20 Minuten.

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