Ukraine

Gähnende Leere: Das Spendenlager des Kreises braucht weiterhin Unterstützung

Ob es in Zukunft weiterhin bestehen kann, ist unklar. Die Spendenbereitschaft geht immer weiter zurück. Aber vieles wird weiter benötigt.

Von Luisa König Aktualisiert: 22.06.2022, 17:59
Max Mehls, Mitarbeiter der Impfstelle, hilft auch im Spendenlager aus und befüllt gerade die leeren Regale mit Babynahrung.
Max Mehls, Mitarbeiter der Impfstelle, hilft auch im Spendenlager aus und befüllt gerade die leeren Regale mit Babynahrung. Foto: Luisa König

Merseburg/MZ - Max Mehls zieht einen großen dunkelblauen Stoffkoffer hinter sich her, während er die Lagerhalle im Brühl-Center in Merseburg betritt und bringt ihn zu den anderen Koffern, die dort bereits liegen. Es dauert gefühlt keine 90 Sekunden, da wird der Koffer in den Händen einer Frau, die mit ihrem ganzen Gesicht strahlt, wieder aus der Halle rausgezogen. Mehls ist eigentlich Mitarbeiter der Impfstelle, die gleich neben dem Spendenlager des Saalekreises für ukrainische Flüchtlinge ist, hilft dort jedoch regelmäßig aus und nimmt Spenden entgegen, räumt diese ein und führt Buch, was wieder weggegangen ist. Mit ihm sind auch Sabine Faulstich, Leiterin des Umweltamts und Annett Bräunlich-Andl, medizinische Koordinatorin der Impfstelle, vor Ort. „Die Spendenbereitschaft hat stark nachgelassen“, sagt Faulstich. Seit vier bis fünf Wochen sei ein deutlicher Rückgang zu merken. Die Regale, die vor kurzem noch überfüllt waren, stehen jetzt teils leer da.

Weiterlesen mit MZ+

Unser digitales Abonnement bietet Ihnen Zugang zu allen exklusiven Inhalten auf MZ.de.

Sie sind bereits MZ+ oder E-Paper-Abonnent?

Flexabo MZ+

MZ+ für nur 1 € kennenlernen.

Sommerdeal

MZ+3 Monate für einmalig nur 3 €.

Wenn Sie bereits Zeitungs-Abonnent sind, können Sie MZ+ >>HIER<< dazubuchen.

Jetzt registrieren und 3 Artikel in 30 Tagen kostenlos lesen>> REGISTRIEREN<<