Schadstoffe

25 Millionen Euro teuer: Bei Schkopau zieht ein kompletter Fluss um

80 Millionen Kubikmeter Industriereste lagern bei Schkopau. Die Sanierung einer der größten deutschen Hochhalden läuft – dafür muss nun sogar die Laucha weichen.

Von Robert Briest 29.05.2022, 08:00
Die Laucha an der Hochhalde: Für 25 Millionen Euro soll der komplette Fluss umziehen.
Die Laucha an der Hochhalde: Für 25 Millionen Euro soll der komplette Fluss umziehen. (Foto: Briest)

Schkopau/MZ - Der „Laucha-Canyon“ soll verschwinden. So nennen die Mitarbeiter der Mitteldeutschen Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft MDSE den tiefen Einschnitt des kleinen Nebenflusses der Saale an der Schkopauer Hochhalde. Ein üppig grünes Tal mit Sträuchern, Bäumen und Vogelgezwitscher inmitten einer unwirtschaftlichen Umgebung aus Hochplateaus in Aschgrau. Seit 1937 wurden hier die Abfälle der benachbarten Bunawerke abgeladen, 75 bis 80 Millionen Kubikmeter bis heute. Ein Großteil davon ist geschwemmte Asche aus den Kraftwerken des Standorts.

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