Abschied

Populärer Polterer: Magdeburgs OB Trümper nimmt nach 21 Jahren den Hut

Bisweilen impulsiv und ohne Scheu vor der Auseinandersetzung prägte Lutz Trümper als Magdeburgs Oberbürgermeister die Landeshauptstadt. Jetzt sucht der Sozialdemokrat nach einer neuen Rolle.

Von Hagen Eichler Aktualisiert: 20.06.2022, 10:42
Auch ein krummer Nagel kann Lutz Trümper jetzt nicht verdrießen: Magdeburgs scheidender Oberbürgermeister beim Richtfest für die Sanierung der Mehrzweckhalle Hyparschale.
Auch ein krummer Nagel kann Lutz Trümper jetzt nicht verdrießen: Magdeburgs scheidender Oberbürgermeister beim Richtfest für die Sanierung der Mehrzweckhalle Hyparschale. Foto: picture alliance/dpa

Magdeburg - Seit fast 21 Jahren ist Lutz Trümper Oberbürgermeister von Magdeburg, und dennoch macht er in diesen Tagen eine neue Erfahrung: Die sonst so spröden Magdeburger erweisen sich dankbar. Wo immer er sich zeigt, sprechen ihn Menschen an, es gibt Lob und gute Wünsche. Dass er in der Stadt Rückhalt genießt, daran konnte der Sozialdemokrat eigentlich nie zweifeln. Dreimal wählte ihn die Landeshauptstadt zum Oberhaupt, beim letzten Mal 2015 deklassierte er sieben Mitbewerber und holte herausragende 69,2 Prozent. Und dennoch tut Trümper die Welle der Freundlichkeit in den letzten Tagen seiner Amtszeit gut. „Das zeigt, dass ich nicht alles falsch gemacht haben kann“, sagt der 66-Jährige mit Understatement.

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