71 von 81 Wahlbezirken für sich entschieden

Wo CDU-Direktkandidat Dietmar Krause zur Landtagswahl besonders punkten konnte

Dietmar Krause erhält in zwei Orten mehr als 50 Prozent Zustimmung und entscheidet 71 von 81 Wahlbezirken für sich - deutlicher geht es fast nicht.

Von Karl Ebert
Dietmar Krause (Mitte) feierte seinen dritten Direkteinzug in den Landtag mit Freunden und CDU-Parteikollegen.
Dietmar Krause (Mitte) feierte seinen dritten Direkteinzug in den Landtag mit Freunden und CDU-Parteikollegen. (Foto: Ute Nicklisch)

Köthen - „Aller guten Dinge sind drei“ sagt ein altes Sprichwort. Drei mal fünf Jahre im Landtag von Sachsen-Anhalt. Und das gleich am Stück können so viele Abgeordnete nicht vorweisen. CDU-Mann Dietmar Krause (60) kann das. Auch in den nächsten fünf Jahren wird er seinen Wahlkreis Zerbst in Magdeburg vertreten. Und natürlich auch die Wähler aus seinem Osternienburger Land, wo er mit 43,65 Prozent der Stimmen sein bestes Ergebnis in einer Kommune eingefahren hat.

„Ich mache diese Arbeit gern und werde mich auch mit 60 Jahren wieder voll reinhängen. Aber auch ich werde natürlich nicht jünger und habe jetzt noch eine Amtsperiode Zeit, um einen geeigneten Nachfolger zu finden, denn mit dann 65 Jahren darf man es auch einmal etwas ruhiger angehen lassen“, sagt Krause.

Gleich 71 der insgesamt 81 Wahlbezirke in den Kommunen Aken, Osternienburger Land, Zerbst und Gommern hat Krause für sich entschieden

Gleich 71 der insgesamt 81 Wahlbezirke in den Kommunen Aken, Osternienburger Land, Zerbst und Gommern hat Krause für sich entschieden. Die besten Einzelergebnisse erreichte der Zabitzer in Drosa (51,68 Prozent) und Dornbock (50,78), wo der Fan des 1. FC Magdeburg natürlich „Heimspiele“ hatte. AfD-Kandidat Gordon Köhler aus Gommern lag in zehn Wahlbezirken vorn, konnte den Rückstand auf Krause aber nur in der Stadt Zerbst mit 8,97 Prozentpunkten im einstelligen Bereich halten, was wiederum für den deutlichen Erfolg des Mannes aus dem Osternienburger Land spricht.

Einen durchaus respektablen Einstand auf der Landesbühne gab auch Linken-Kandidatin Anke Nielebock. Die Akenerin erzielte auf Anhieb ein zweistelliges Ergebnis und erreichte dies auch in den vier Kommunen. Am stärksten war die 35-Jährige mit 17,43 Prozent erwartungsgemäß in ihrer Heimatstadt. Dieses Resultat erreichte Mario Rudolf nicht einmal in seiner Heimtstadt Zerbst. Dort kam das langjährige Mitglied des Kreistages von Anhalt-Bitterfeld auf 15,38 Prozent und konnte Nielebock vom dritten Platz verdrängen. Ansonsten blieb der 52 Jahre alte Finanzwirt aber auf einstelligen Ergebnissen hängen. (mz)