Einsturzgefahr gebannt

Spezialisten aus Thüringen rücken schiefe Mauer im Bärteich von Köthen wieder gerade

Die Arbeiten an den Bauwerken der Bärteichpromenade nähern sich ihrem Ende. Nach der Stützmauer kommt nun noch die Brücke zur Wittigschen Villa dran.

Von Karl Ebert 29.09.2022, 20:00
Köthens Oberbürgermeister Bernd Hauschild durfte den rekonstruierten Jahresstein von 1881 wieder in die Bärteichmauer einsetzen.
Köthens Oberbürgermeister Bernd Hauschild durfte den rekonstruierten Jahresstein von 1881 wieder in die Bärteichmauer einsetzen. FotoS: Ute Nicklisch

Köthen/MZ - Erst entledigte sich Bernd Hauschild seines Mantels. Ein paar Minuten später kam auch noch das Jackett dran. Dann griff sich Köthens Oberbürgermeister einen gelben Schwamm, tauchte ihn ins Wasser und befeuchtete jene Stelle in der Brückenmauer zur Wittigschen Villa, in die er gleich mit Kelle und Mörtel den historischen Jahresstein des Bauwerks einsetzen durfte. Dieser ist während der Sanierung der einsturzgefährdeten Bärteichmauer gefunden und von den Mitarbeitern der SEB Baugesellschaft aus Stadtilm, die die Arbeiten durchführen, gesichert worden. Zwischenzeitlich neu geschaffen wurde der Stein am Dienstag samt jenes aktuellen für die Sanierung 2022 wieder an die alte Stelle eingemauert. „Die Jahreszahl von 1881 deutet daraufhin, dass es sich dabei um das Jahr des ersten Bauantrages handelt“, erklärt Ron Schmidt, Sachbearbeiter der Untere Denkmalschutzbehörde, der sich bei den Bauarbeitern anschließend für die unkomplizierte Zusammenarbeit seit Februar dieses Jahres bedankte.

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