Hundesport

Hundesport in Köthen: 35 Teams beim zweiten Ziethe-Cup

Köthen - Jörg Schröder ist sehr zufrieden. „Das hat alles wunderbar geklappt“, sagt der Vorsitzende des Hundesportvereins Köthen 98 e. V., nachdem dieser am Sonnabend zum zweiten Mal den so genannten „Ziethe-Cup“ ausgerichtet hat. Bei diesem Hundesportwettbewerb traten fünf Vereine an. Neben den Köthenern waren unter anderem auch noch Zwei- und Vierbeiner aus Quedlinburg und Markkleeberg bei Leipzig zum Vereinsgelände am Flugplatz gekommen. Insgesamt, so Schröder, seien es 35 Teams gewesen - also 35 Menschen mit ...

Von Doreen Hoyer 28.08.2016, 13:17

Jörg Schröder ist sehr zufrieden. „Das hat alles wunderbar geklappt“, sagt der Vorsitzende des Hundesportvereins Köthen 98 e. V., nachdem dieser am Sonnabend zum zweiten Mal den so genannten „Ziethe-Cup“ ausgerichtet hat. Bei diesem Hundesportwettbewerb traten fünf Vereine an. Neben den Köthenern waren unter anderem auch noch Zwei- und Vierbeiner aus Quedlinburg und Markkleeberg bei Leipzig zum Vereinsgelände am Flugplatz gekommen. Insgesamt, so Schröder, seien es 35 Teams gewesen - also 35 Menschen mit Hund.

Allerdings war es am Sonnabend sehr warm - um die 35 Grad. Um die Belastung für Mensch und Tier möglichst gering zu halten, trafen sich die Wettkämpfer schon am Morgen, weshalb sie bereits am frühen Nachmittag mit allen Wettkämpfen fertig waren, bevor die Hitze zu drückend wurde.

Der Ziethe-Cup begann mit einem zwei Kilometer langen Geländelauf durch den Ziethebusch, an dem allerdings nur drei Teams teilnahmen. Sieger in dieser Kategorie wurde Max Golser aus Markkleeberg.

Es folgte ein Wettbewerb im Dreikampf, bestehend aus Hürdenlauf, Slalom und Hindernislauf, den Vicky Fröhlich aus Bitterfeld gewann. Im Vierkampf (dabei kommt noch eine Gehorsamsprüfung für den Hund hinzu) war Marcel Stolp aus Quedlinburg mit seinem Hund der Beste. Beim so genannten Combinations-Speed-Cup, einer Mannschaftsdisziplin, hatten zuletzt die Markkleeberger die Nase vorn.

Besonders gut habe sich auch Vicky Wenzel vom Köthener Verein geschlagen, so Schröder. Sie erreichte in der Gehorsamsprüfung mit ihrem Hund 59 von 60 möglichen Punkten - eine Seltenheit. Damit die Teilnehmer Köthen gut in Erinnerung behalten, bekamen die Besten von ihnen noch eine „Halli“-Figur des Halleschen Turms aus Keramik als Erinnerung.

Der Köthener Hundesportverein will auch 2017 wieder ein Turnier ausrichten. Dabei seien alle Hunderassen willkommen, betont Jörg Schröder. „Ganz kleine genauso wie ganz Große. Wir sind da nicht auf eine Rasse festgelegt.“ Schröder selbst hat übrigens einen altdeutschen Schäferhund. Mit ihm nahm er aber nicht an den Wettkämpfen teil, sondern konzentrierte sich auf das Organisatorische.

(mz)