Hochschule Anhalt

Hochschule Anhalt: Neue Werkstatt soll Gründern in Köthen helfen

Köthen - Neuester Stand der Technik

02.07.2020, 13:07

An der Hochschule Anhalt in Köthen können Studierende in einer neuen Gründerwerkstatt ihre Gründungsideen durch den Einsatz von Maschinellem Lernen und Datenwissenschaften auf dem neuesten Stand der Technik weiterentwickeln, heißt es in einer Mitteilung von Bettina Kranhold, die für Öffentlichkeitsarbeit an der Bildungseinrichtung zuständig ist.

Möglich sei dies durch die Förderung des Landes Sachsen-Anhalt sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung geworden. Mit der Einrichtung der Werkstatt habe man nach Zuweisung der Förderung bereits im April begonnen. Der sogenannte Inkubator ist am Fachbereich Informatik und Sprachen angesiedelt und wird von Professorin Korinna Bade geleitet.

Der Inkubator könne helfen, Geschäftsideen zu stärken oder zu erweitern

Er ermögliche kostenfreien Zugang zu Workshops und Fachberatungen. Mit dem Zugriff auf leistungsstarke Computer und Software könnten die Nutzer ihre Ideen für Produkte und Dienstleistungen im Bereich des Maschinellen Lernens und der modernen Datenanalyse voranbringen. Der Inkubator könne helfen, Geschäftsideen durch den Einsatz von Methoden des Maschinellen Lernens zu stärken oder zu erweitern.

„Innovative und moderne Datenanalysen sind bereits in einer Vielzahl von Branchen ein Mehrwert. Während existierende Unternehmen ihre Geschäftsprozesse darauf anpassen und weiterentwickeln müssen, haben neugegründete Unternehmen die Chance, diese Technologien von vorneherein zu berücksichtigen. Der Inkubator vermittelt entsprechendes Know-how wie die eigenen Gründungsideen mittels Technologien gestärkt oder ausgebaut werden können und, was bei datengetriebenen Geschäftsideen zu beachten ist“, heißt es weiter in der Pressemitteilung. (mz)