Freimaurer in Köthen

Die Kanone von Max Wittig: Wie ein Trinkgefäß Licht in ein unbekanntes Kapitel der Stadtgeschichte bringt

Viele Mitglieder der Köthener Fabrikantenfamilie Wittig waren Freimaurer. In der Synagoge Gröbzig befindet sich ein Relikt von deren feucht-fröhlichen Versammlungen. Doch nicht alle Rätsel um das „Kanonenglas“ sind geklärt.

Von Jakob Milzner 03.08.2022, 14:00
Tim Schauer mit der „Kanone“ von Jan Wittig. Geladen wurde diese wohl vornehmlich mit alkoholischen Getränken.
Tim Schauer mit der „Kanone“ von Jan Wittig. Geladen wurde diese wohl vornehmlich mit alkoholischen Getränken. Foto: Jakob Milzner

Gröbzig/MZ - Wenn Gegenstände sprechen könnten, dann hätte das kunstvoll verzierte Gefäß, das Tim Schauer in den behandschuhten Händen hält, wohl einiges zu berichten. Geschichten von feucht-fröhlichen Abenden in illustrer Runde, bei denen Männer in Anzügen Geschäfte und Politik machten; und sich dabei vermutlich auch den einen oder anderen Drink genehmigten.

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