Platzeck im Elbe-Elster-KreisPlatzeck im Elbe-Elster-Kreis: Bundeswehr und Städtebund sagen Danke

Holzdorf/MZ/TS - Michael Oecknigk (CDU), Bürgermeister von Herzberg, begrüßte Montagnachmittag Matthias Platzeck (SPD) vor dem Rathaus der Elbe-Elster-Kreisstadt. Der frühere Ministerpräsident Brandenburgs war einer Einladung des Städtebundes Elbe-Elsteraue gefolgt, dem auch Jessen und Annaburg ...

23.10.2013, 12:44

Michael Oecknigk (CDU), Bürgermeister von Herzberg, begrüßte Montagnachmittag Matthias Platzeck (SPD) vor dem Rathaus der Elbe-Elster-Kreisstadt. Der frühere Ministerpräsident Brandenburgs war einer Einladung des Städtebundes Elbe-Elsteraue gefolgt, dem auch Jessen und Annaburg angehören.

Themen der zweistündigen Gespräche waren der Bundeswehrstandort Schönewalde/Holzdorf, der Hochwasserschutz an Elbe und Schwarzer Elster sowie Bildungseinrichtungen und der Ärztemangel. „Sie haben immer ein offenes Ohr für uns gehabt und die Arbeit des Städtebundes ernst genommen“, sagte Oecknigk als Vorsitzender des Städtebundes in der Runde, zu der auch Norbert Görlitz, Vize-Bürgermeister Jessens, Erich Schmidt, Bürgermeister von Annaburg, die Städtebund-Geschäftsführerin Gabi Lang, Elvira Anders (Schlieben) und Oberstleutnant Wiland Oerter als Vertreter der Bundeswehr gehörten.

„Ich bin ein Fan der Bundeswehr, die in der Region einen sehr guten Ruf hat und ein echter Katalysator ist“, betonte Platzeck. Er lobte die enge Zusammenarbeit zwischen Städtebund und Bundeswehr, welche in dieser Konstellation einmalig in Deutschland ist. Viel Lob erhielt Platzeck von Oberstleutnant Oerter für sein Engagement bei den Standortentscheidungen im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr. „Sie haben sich um ein gemeinsames Vorgehen mit Sachsen-Anhalt sehr bemüht. Sie waren gewissermaßen unsere ,Speerspitze‘ im Verteidigungsministerium. Sie sind kein Berufspolitiker, sie sind ein Politiker mit Berufung, dem das Interesse der Menschen in der Region am Herzen liegt“. Abschließend trug sich Platzeck ins Goldene Buch Herzbergs ein.